Kultur der Zukunft

07.01.2015

„Dresden – Kultur der Zukunft“

Auftakt zur Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt 2025

 

„Dresden hat schon heute den Ruf als national bedeutende Kulturmetropole und den Anspruch dies auch auf europäischer und internationaler Ebene zu werden“, sagt die Oberbürgermeisterin Helma Orosz heute, 7. Januar, bei der Auftaktpressekonferenz zur Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt 2025. „Mit ihrer kulturhistorischen Vergangenheit und ihrer nicht minder bedeutenden Entwicklung in der Gegenwart kann unsere Stadt ein würdiger Vertreter Deutschlands sein. Zwei Dinge sind aus meiner Sicht dafür zwingend erforderlich: die umfassende Zustimmung und Unterstützung der Dresdner Bürgerinnen und Bürger und ein überzeugendes Konzept, welches alle Facetten der Bürgergesellschaft Dresdens umfasst“, so die Oberbürgermeisterin weiter.

Im November 2014 hat der Dresdner Stadtrat die Oberbürgermeisterin einstimmig beauftragt, die Debatte um eine Bewerbung der Landeshauptstadt als Europäische Kulturhauptstadt 2025 aufzunehmen und zu prüfen. Daraufhin hat die Oberbürgermeisterin einen Initiativkreis aus Dresdner Kulturschaffenden und Wissenschaftlern ins Leben gerufen. Aufgabe des Initiativkreises soll es sein, eine breite Öffentlichkeit für das Thema zu schaffen und den Kulturbegriff für eine erfolgreiche Bewerbung weiter zu fassen, als er derzeit öffentlich wie politisch verwandt wird. Kultur umfasst in diesem Sinne die Geschichte der Stadt, die gesellschaftlichen und damit auch kulturellen Brüche und Veränderungen und vor allem natürlich die Fragestellungen einer künftigen Entwicklung einer europäischen Großstadt. Architektur und Stadtentwicklung sind somit genauso Teil der städtischen Kultur, wie gesellschaftliches Zusammenleben und deren Veränderungsprozesse. „Es gilt sowohl ein Alleinstellungsmerkmal als auch ein tragfähiges Konzept für die Landeshauptstadt zu entwickeln. Die Verbindung von Wissenschaft und Kultur soll eine der Grundlagen für eine mögliche Bewerbung werden“, so die Oberbürgermeisterin weiter. Wissenschaft steht für Innovation und Zukunft, die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung prägen unsere Kultur von Morgen.

Ein wesentlicher Eckpfeiler ist dabei der glückliche Umstand, dass die Technische Universität Dresden die einzige „Exzellenz-Universität“ Ostdeutschlands ist. Nirgends in Deutschland ballen sich so viele Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen auf so engem Raum: Dresden ist Deutschlands Stadt mit der größten Forschungsdichte. Universitäten und Forschungseinrichtungen prägen daher auch das städtische Leben entscheidend mit. Dies betrifft die wirtschaftliche Entwicklung, die demografische Entwicklung, die wachsende Internationalität und nicht zuletzt auch die kulturelle Vielfalt.

Semperoper und Staatskapelle, Musikfestspiele, Staatliche Kunstsammlungen und Kreuzchor sind bereits heute international bekannte „Kultur-Marken“ mit einem breiten Publikum. Die städtischen Kultureinrichtungen erhalten mit dem Kulturpalast und dem Kraftwerk Mitte gerade jetzt nicht nur neue Häuser, sondern gleichzeitig eine zukunftsweisende Perspektive neue Konzepte umzusetzen. Mit der Ostrale oder der Cynet-Art haben sich namenhafte Initiativen der modernen Kunst entwickelt. Dazu kommen fast unzählige weitere Institutionen, Vereine und Initiativen, deren Bedeutung von international bis lokal reicht. Alle gemeinsam spiegeln die breite kulturelle Basis der Stadt Dresden wieder.

 

Derzeit entsteht der Initiativkreis. Folgende Personen haben bereits zugesagt:

 

Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden

„Dresden ist eine Stadt, in der sich seit Jahrhunderten Kunst und Wissenschaft gegenseitig auf einzigartige Weise befruchten. Künstler und Wissenschaftler aus der ganzen Welt kommen hierher, um sich auszutauschen und sich von der Tradition und dem besonderen Klima der Elbmetropole inspirieren zu lassen. Ein derart reiches kulturelles Erbe findet man in nur ganz wenigen Städten weltweit. Dieses zu bewahren halte ich für eine Aufgabe von allerhöchstem Rang. Aus diesem Grunde unterstütze ich die Bewerbung der Landeshauptstadt Dresden um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2025″ von ganzem Herzen.“

 

Prof. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden

„Als Kulturhauptstadt Europas bietet sich Dresden wie kaum eine andere deutsche Stadt an. Die Vielfalt an hochkarätigen Kunst- und Wissenschaftseinrichtungen und ihre reichhaltigen Traditionen, aber auch das große Spektrum an kulturellen Angeboten sorgen nicht nur für eine hohe Lebensqualität, sondern auch für internationales Flair und ein öffentliches Klima der Zukunftszuversicht. Innovation hat hier Tradition. Dresden ist Deutschlands Stadt mit der größten Forschungsdichte – das Miteinander herausragender wissenschaftlicher Einrichtungen nahezu aller Wissensgebiete im Verbund DRESDEN-concept ist ein beredter Ausdruck dafür. Hier arbeiten Forscher aus aller Welt an der Lösung vieler grundlegender Menschheitsprobleme. All dies prägt die wirtschaftliche und demografische Entwicklung, die gewachsene Internationalität und die immer größere kulturelle Vielfalt. Das trifft selbstverständlich nicht nur auf die »kulturellen Leuchttürme«, sondern auch auf den Lebensalltag unserer Bürger und der Gäste der Stadt zu.“

 

Prof. Jason Beechey, Rektor der Palucca-Schule Dresden

„Tanz ist eine der ältesten Wurzeln der kulturellen Identität der Stadt. Im Tanz begründet liegt eine Tradition der Innovation: Ausgehend von den ersten Schritten in Hellerau über Mary Wigman und Palucca bis hin zu Forsythe heute, ist die Dresdner Tanzszene vermutlich einer der stärksten Gegensätze zu Dresdens oft konservativem Image. Als Rektor der einzigen deutschen Hochschule die sich ausschließlich dem Tanz widmet bin ich überzeugt davon, das aus dieser Tradition der Innovation die Kultur der Zukunft wird, das ein Netzwerk für den Tanz der Nährboden ist, auf dem innovative Ideen für die europäische Kulturhauptstadt wachsen.“

 

Prof. Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

„Die Bewerbung um die Kulturhauptstadt Europas gibt Dresden die Möglichkeit, Kultur und Wissenschaft als große sächsische Stärken national und international sichtbar zu machen, und als Mittel zu nutzen, seine eigene Zukunft als weltoffene, entwicklungsfreudige Region wahr werden zu lassen. Dresden bleibt Dresden, Dresden wird Dresden, indem es sich permanent verwandelt und die Herausforderungen des globalen Lebens gestaltet und meistert. Nur dann wird Dresden einen Beitrag zur Entwicklung eines menschenwürdigen Weltbürgertums leisten, und das ist zugleich das Beste, was es für seine Bürgerinnen und Bürger tun kann. Dresden gehört in die Welt.“

 

Außerdem unterstützen das Ansinnen zur Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt 2025

  • Prof. Gerhard Fettweis, Vodafone Stiftungslehrstuhl, Mobile Nachrichtensysteme am Institut für Nachrichtentechnik der Technischen Universität Dresden und
  • Prof. Peter Joehnk, Kaufmännischer Direktor des Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf.

Weitere Personen sind angefragt.

Pressemitteilung LH Dresden

Ballnachlese 2014

Liebe(r) Leser(in),

über den Semperopernball 2014 habe ich in den vergangenen Tagen mehrfach berichtet. Heute erlaube ich mir noch eine kleine Nachlese, sozusagen was am Rande geschah.

Eine der absoluten Stargäste war natürlich die Diva des Films Catherine Deneuve. Die Ballgäste waren von ihrer Anwesenheit sehr begeistert, Catherine Deneuve schien sich aber leider zu langweilen. Oft verließ sie den Saal der Semperoper um zu rauchen. Später wurde ihr der Weg zum Rauchergemach dann doch zu stressig und sie zündete ihre Zigarette direkt im Saal der Dresdner Semperoper an! Frau Deneuve riskierte dabei durchaus eine Ordnungsstrafe von bis zu 100 EURO und das Auslösen eines Feueralarms inklusive Sprinkleranlage der Oper – was zum Glück nicht der Fall war.

Der Verkauf der Tombolalose brachte stolze 21 000 EURO ein, diese kommen UNICEF für ein Projekt in Syrien zugute.

Für die Idee des Semperopernballes in Dresden nicht nur in der Oper zu feiern, sondern auch auf dem Theaterplatz interessieren sich bereits Veranstalter aus China.

Für 2016 ist bereits nach dem Dresdner Vorbild ein Opernball im Bolschoi Theater Moskau geplant.

Marek Decker

Das war der 19.Februar 2011

Die meisten der Rechtsextremen waren am frühen Sonnabendabend aus Dresden gekommen. Dort hatten zuvor tausende Gegendemonstranten eine genehmigte Demonstration von Neonazis verhindert. Dabei kam es neben zahlreichen friedlichen Protesten auch zu Straßenschlachten mit der Polizei. Diese war mit insgesamt 4.500 Beamten vor Ort um Demonstranten und Gegendemonstranten auseinanderzuhalten. Laut Polizeipräsident Dieter Hanitsch wurden bei den Auseinandersetzungen über 50 Polizisten verletzt. Zudem wurden rund 50 Demonstranten wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, Körperverletzung und Widerstandes gegen die Staatsgewalt in Gewahrsam genommen.

Polizei stürmt Linke-Büro

Wie die Linkspartei am Abend mitteilte, hat die Polizei am Sonnabend eine ihrer Geschäftsstellen in der Elbestadt gestürmt. Linken-Bundestagsabgeordnete Katja Kipping sagte, Polizisten hätten am Abend die Eingangstür im „Haus der Begegnungen“ aufgebrochen und in einer vierstündigen Aktion das Gebäude durchsucht, in dem neben sich dem Stadtverband der Linken auch das Bündnis „Dresden Nazifrei“ befindet, welches unter anderem zu den Gegendemonstrationen aufgerufen hatte. Den Beamten zufolge war der Verdacht auf die Organisation einer Straftat und Landfriedensbruch Grund für die Durchsuchung. Kipping beurteilte den Einsatz, bei dem ein Laptop beschlagnahmt und einigen Mitarbeitern Handschellen angelegt worden sind als „unverhältnismäßig“.

Nach den gescheiterten Demonstrationen von Rechtsextremen in Dresden ist es am späten Sonnabend in Leipzig zu Zusammenstößen zwischen linken und rechten Gruppen gekommen. Nach Angaben der Polizei waren Anhänger beider Gruppen an mehreren Stellen im Stadtgebiet aufeinander getroffen. Allerdings sei es den Beamten gelungen, schlimmeres zu verhindern. Es gab lediglich mehrere Sachbeschädigungen.

In Dresden hinterlassen Krawalle nur wenig Spuren

In Dresden waren am Sonntagmorgen kaum Spuren der Ausschreitungen vom Vortag zu sehen. Lediglich in den Brennpunktvierteln südlich des Hauptbahnhofs, in der Südvorstadt sowie in den Stadtteilen Cotta und Plauen, lagen auf den Fußwegen noch wenige Überreste zusammengeschmolzener Müllcontainer, die am Sonnabend in Flammen aufgegangenen waren. Auf dem Zelleschen Weg, einer vierspurigen Durchgangsstraße am Universitätscampus, wurde der Asphalt an mehreren Stellen in Mitleidenschaft gezogen. Dort waren kleine Barrikaden angezündet worden.

Text-Quelle: mdr.de/sachsen

Dresden live

DRESDEN LIVE ERLEBEN

Freundliche Chauffeure – echte Dresdner – zeigen ihnen die schönsten An- und Aussichten der Stadt Dresden.

In bestens ausgestatteten Großraumlimousinen werden wir ihnen auf angenehme Weise die Stadt an der Elbe, unser Elbflorenz, näher bringen.

Erfahren Sie wissenswertes und auch amüsantes aus der mehr als 800jährigen Geschichte Dresdens.

Die bekanntesten Bauwerke der Altstadt, den Dresdner Zwinger, die Semperoper oder Frauenkirche hätten Sie sicher selbst gefunden, das Besondere in und um Dresden zeigen wir ihnen, gern auch die Orte an denen Dresden LEBT.

Auf Wunsch unterweisen wir Sie gern im ANFÄNGERKURS SÄCHSISCH.

Sachsen, besonders auch Dresden ist für einzigartige kulinarische Genüsse bekannt. Eine kleine Überraschung halten wir diesbezüglich für Sie bereit.

Shuttle für bis zu 7 Personen          Kosten je Stunde:   40 EURO

(2,5 bis 4 Stunden empfohlen, nicht Bedingung)

Für Ihre Buchung nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

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