Der Malerweg

Liebe(r) Leser(in),

ausgehend von Dresden ist die Wanderregion Sächsische Schweiz nur einen Katzensprung entfernt. Der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges ist für seinen Formenreichtum bekannt und wird mittig von der Elbe durchzogen, die über Jahrmillionen hinweg ein weites Tal in die Sandsteinlandschaft geschnitten hat. Verschiedene Wanderwege haben sich in der Sächsischen Schweiz etabliert, darunter auch der etwa 115 Kilometer lange Rundwanderweg „Malerweg“, der durch den Großbuchstaben „M“ gekennzeichnet ist.
Ausgehend von Pirna, das etwa 20 Kilometer von der Dresdner Altstadt entfernte Tor zur Sächsischen Schweiz, welches Sie sowohl mit dem Fahrrad als auch per S-Bahn erreichen, führt der Malerweg in acht Etappen bergauf, bergab durch romantische Täler und auf herrliche Steine, für deren Aufstieg Sie mit atemberaubenden Panoramen belohnt werden. Zu den beliebtesten Wanderzielen zählen die Bastei, der Lilienstein, die Festung Königstein, das Kirnitzschtal, die Schrammstein und der Pfaffenstein mit der Barbarine. Die Wanderetappen sind für durchschnittliche Wanderer gut zu meistern, halten jedoch auch ein paar Treppen und Stiegen aber ebenso genug Zeit und Raum für den Besuch von Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten bereit.
Im rechtselbischen Liebethaler Grund bei Pirna beginnt die erste Etappe des Malerwegs, die Sie zunächst entlang der Wesenitz bis nach Mühldorf führt. In der Lohmener Klamm begegnen Sie erneut der Wesenitz, schließlich erreichen Sie den Uttewalder Grund und wandern weiter bis nach Wehlen. Die tiefen Schluchten am Malerweg werden Sie lieben lernen, sie sind im Sommer erfrischend kühl und verwöhnen Ihre Augen mit einer üppig-grünen Pflanzenwelt, die in dem besonders geschützten Klima besonders gut gedeihen kann. Im Laufe der zweiten Etappe passieren Sie einen Steinernen Tisch, an dem einst August der Starke tafelte, und erreichen die Bastei. Die Steinbrücke ist ein beliebtes Fotomotiv und gewährt einen herrlichen Ausblick auf das sich krümmende Elbtal und den Kurort Rathen. Vorbei am Amselsee, durch den Amselgrund erreichen Sie Rathewalde und wandern weiter auf den Hockstein. Der Blick reicht bis zu Ihrem Etappenziel: Hohnstein.
Von Hohnstein führt Sie der Malerweg weiter auf breiten Waldwegen bis zur berühmten Brand-Aussicht, wo die Brand-Baude zu einer kulinarischen Stärkung einlädt. Weiter wandern Sie über 800 Stufen hinab in den Tiefen Grund und weiter durch das Tal der Sebnitz bis nach Altendorf, von wo aus Sie in das Kirnitzschtal hinabsteigen. Die vierte Etappe Ihrer Wanderung beginnt mit dem Aufstieg auf die Schrammsteine, von wo aus Sie einen wunderbaren Blick auf das Elbtal genießen, und weiter auf dem Gratweg durch das Schrammsteinmassiv. Sie erreichen die Affensteine und gelangen schließlich zum Lichtenhainer Wasserfall, von wo aus Sie Ihre Wanderung zum Felsstein „Kuhstall“ und der Neumannmühle fortsetzen. Eine Übernachtung im Kirnitzschtal bietet sich an. Ausgehend von der Neumannmühle, die Sie per Bus oder mit der historischen Kirnitzschtalbahn erreichen, folgen Sie während der fünften Wanderetappe dem Malerweg bis zum Zeughaus und zur herrlichen Goldsteinaussicht. Sie überqueren die Elbe und wandern ab sofort linkselbisch nach Schöna und Reinhardtsdorf.
Auf der sechsten Wanderetappe können Sie den Blick auf das Schrammsteinmassiv und den Tafelberg Lilienstein genießen. An Krippen und Kleinhennersdorf vorbei erreichen Sie die Tafelberge Papststein und Gohrisch. Im Kurort Gohrisch setzen Sie Ihre Wanderung am Malerweg fort und wandern über den Pfaffenstein, von wo aus Sie bereits in der Ferne den Lilienstein und die Festung Königstein entdecken. Vorbei am Quirl und dem Diebeskeller gelangen Sie nach Königstein. Der Aufstieg auf die Festung wird mit einem atemberaubenden Blick auf Elbtal, Lilienstein und die kleinen Ortschaften belohnt. Die achte und somit letzte Etappe Ihrer Wanderung am Malerweg bringt Sie über Thürmsdorf und Weißig auf das Rauensteinmassiv und weiter nach Pötzscha, Naundorf, Niedervogelgesang und schließlich wieder zum Ausgangspunkt Ihrer Wanderreise: Pirna.

Gastartikel von Lisa Frank

Felsenbühne Rathen

Liebe(r) Leser(in),

rund um die Stadt Dresden gibt es zahlreiche tolle Ausflugsziele. Dazu gehört das Elbsandsteingebirge, meist als Sächsische Schweiz bekannt. Seit 1936 gibt es nun im Kurort Rathen eine der schönsten Freilichtbühnen Europas – die Felsenbühne Rathen. Die Landesbühnen Sachsen bespielen dieses Kleinod mit bis zu 90 Veranstaltungen je Saison. Den Besucher erwarten Klassiker wie Der Freischütz, Hänsel & Gretel, Carmina Burana, sowie diverse Stücke nach Karl May. Aber auch Pippi Langstrumpf oder Wicki (siehe einige aktuelle Bilder) werden in der Felsenbühne Rathen gern gespielt.

Den reizvolle Kurort Rathen erreichen Sie bequem mit dem Auto, der Deutschen Bahn, gern auch mit unserem Shuttleservice.

Sächsische Schweiz

Sächsische Schweiz

Diese Bezeichnung wurde Mitte des 18.Jahrhunderts geprägt. Alle Schweizer Besucher dieser Landschaft bescheinigten eine gewisse Ähnlichkeit mit ihrer Heimat. Eigentlich heißt dieses Minigebirge – Elbsandsteingebirge, gleich wie wir es nennen, diese Landschaft ist einzigartig und wird auch Sie garantiert verzaubern.

Im Gebiet der Sächsischen Schweiz gibt es eine Reihe von Burganlagen, welche zum Schutz der Handelswege errichtet worden waren. Erhalten geblieben davon sind die Festung Königstein und Burg Hohnstein. Von anderen Anlagen sind nur spärliche Reste geblieben, so zum Beispiel von der Kleinen Bastei. Einige der Burgen wurden auch als mittelalterliche Raubnester genutzt. Ursprünglich war dieses Gebiet von Slawen besiedelt und kam erst im 15. Jahrhundert in ungefähr heutigen Grenzen unter die Herrschaft der Sachsen.

Die touristische Erschließung begann verstärkt im 19. Jahrhundert.

Künstler der Romantik ließen sich von der wilden Schönheit der Felsen inspirieren, so der Maler

Ludwig Richter und der Komponist Carl Maria von Weber, der seine bekannte Oper  DER FREISCHÜTZ  mit der Wolfsschluchtszene in der Nähe vom heutigen Kurort Rathen ansiedelte. Für Kunst interessierte Wanderer gibt es im Elbsandsteingebirge den sogenannten Malerweg. Der Malerweg Elbsandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz ist einer der schönsten Wanderwege Deutschlands. Wo sich einst Maler zu genialen Werken inspirieren ließen, wandert man heute auf einem 112 km langen Weg durch die Sächsische Schweiz.

Die Landschaft der Sächsischen Schweiz ist geprägt durch viele Sandsteinfelsen. Dadurch hat sich das beliebte Freizeitvergnügen des Kletterns entwickelt. Geklettert wird nach den zu Beginn des 20. Jahrhunderts als weltweit erste ihrer Art entstandenen Sächsischen Regeln. Seile und Sicherungspunkte wie etwa Ringe dürfen nur zur Sicherung, nicht aber zur Fortbewegung verwendet werden. In anderen Klettergebieten verbreitete Hilfsmittel sind nicht erlaubt. Es werden nur Knoten- und Bandschlingen verwendet.

  • Bastei
  • Bielatal
  • Stolpen mit Burg Stolpen
  • Burgruine Wehlen
  • Kaiserkrone
  • Zirkelstein
  • KLeine Sächsische Schweiz
  • Kirnitzschtalbahn
  • Festung Königstein
  • Lilienstein
  • Felsenbühne Rathen
  • …und vieles mehr erwartet Sie in der Sächsischen Schweiz.

 

Viel Vergnügen!

Marek Decker