Aschenbrödel kommt wieder

Liebe(r) Leser(in),

bald ist es wieder soweit. Aschenbrödel kehrt in das traumhafte Moritzburger Schloss zurück! Vom 07. November 2015 bis zum 28.Februar 2016 kann die neu gestaltete und sehr beliebte Winterausstellung zum tschechisch-deutschen Kultstreifen besucht werden. Direkt am authentischen Drehort können auch Sie sich dem Zauber eines der schönsten Märchenfilme sicher nicht entziehen.

Die Ausstellung wird sich in dieser Saison etwas anders präsentieren.

Das Team um „withebox“ haben sich dieser einzigartigen Erfolgsgeschichte angenommen: Zwei Architekten, Daniel Sommer und Christian Frommelt, sowie die Grafikerin Mandy Münzner widmeten sich anderthalb Jahre lang dem tschechisch-deutschen Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Vier Ausstellungen gab es dazu in den vergangenen Jahren schon auf Schloss Moritzburg. Das war im Winter 1972/73 einer der Drehorte des Filmes. Mit 600 000 Besuchern haben diese Sonderausstellungen bei der großen Fan-Gemeinde des Filmes mittlerweile fast einen ähnlichen Kultstatus wie dieser selbst erreicht!

 

Mit den neuen Außenschauplätzen sollen die Besucher ganz zielgerichtet an die einzelnen Orte des Drehgeschehens von vor mehr als 40 Jahren im Umkreis des Schlosses herangeführt werden.Sicher eine gute Idee!

Weiter wird es in diesem Jahr nicht mehr so viel Lesestoff wie in den bisherigen Ausstellungen geben. Natürlich wird weiterhin mit dem Originalfilm gearbeitet, aber die Besucher können auch auf absolut neue Präsentationsvarianten gespannt sein.

Im Schlossturm wird es vielfältige Begleitveranstaltungen zu Film und Ausstellung geben. Dabei wird u.a. natürlich auch der Filmklassiker gezeigt.

Nach wie vor verzaubern Schloss Moritzburg und der kultige Märchenfilm von 1973 die Herzen der Menschen. Über 600.000 Besucher wandelten in den Vorjahren bereits auf den Spuren der frechen Märchenprinzessin. Lassen auch Sie sich von dieser Magie inspirieren und tauchen Sie ein in die Geschichte des schönsten Wintermärchens aller Zeiten!

Das barocke Jagd- und Lustschloss von August dem Starken, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, verwandelte sich im Winter 1972/73 in eine märchenhafte Filmkulisse für die tschechisch-deutsche Co-Produktion »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel«. Dass dieser Film zu einem der beliebtesten deutschen Märchenfilme avancieren würde, dachte damals niemand. Inzwischen ist der Film selbst Teil der Moritzburger Schlossgeschichte.

Von nun an wird das Märchen immer im Winter am einstigen Drehort lebendig. Dann können große und kleine Besucher in die Geschichte des schönsten Wintermärchens aller Zeiten eintauchen.

Eröffnet wird die kommende Aschenbrödelschau am 7. November 2015. Wir sind gespannt!

Marek Decker

Moritzburg

Moritzburg – Schloss und Fasanenschlösschen

Liebe(r) Leser(in),

Moritzburg liegt sozusagen vor den Toren der Sächsischen Landeshauptstadt Dresden und gehört sicher zu den reizvollsten Touristen – und Urlaubszielen überhaupt. Idyllische Natur und kulturhistorische Denkmäler bilden hier eine phantastische Symbiose.

Eine gerade Allee führt durch den Ort (bis 1934 Eisenberg)direkt auf SCHLOSS MORITZBURG zu. Der Ursprung geht auf Kurfürst Moritz zurück, welcher bereits 1542 durch den Architekten Hans von Dehn-Rothfelser ein Jagdschloss im Renaissancestil erbauen ließ. Umbauten und Erweiterungen wurden durch Wolf Caspar von Klengel und Johann Georg Starke vorgenommen.

Im Jahr 1703 beauftragte August der Starke den Architekten Johann Georg Starke den Umbau des Jagdschlosses in ein großes Barockschloss zu planen. Dieser Umbau erfolgte dann 1723-1727 unter Matthäus Daniel Pöppelmann, Zacharias Longuelune und Jean de Bodt.

Besondere Erwähnung sollten die wertvollen Ledertapeten im Schloß erfahren. Der Moritzburger Bestand an barocken Ledertapeten ist weltweit der umfänglichste.                                                                                                                                                                                                       Ebenso bemerkenswert die Sammlung der Jagdtrophäen. Unter anderem befinden sich auf Schloß Moritzburg das Geweih eines bereits ausgestorbenen Riesenhirsches, sowie der legendäre Sechsundsechzigender.                                                                                                      Legenden ranken sich um das Moritzburger Federzimmer. Dieses ist unbestritten einzigartig in der europäischen Kunstgeschichte. Aber wie es nun tatsächlich  in den Besitz August des Starken kam finden sie am besten in Moritzburg heraus!

Ein Kleinod des Rokoko – das FASANENSCHLÖSSCHEN, befindet sich ebenfalls in Moritzburg.                                                                        1728 entstand unter August dem Starken östlich des Schlosses eine Fasanerie, welche leider während des Siebenjährigen Krieges zerstört wurde. Erst 1768 begann der Wiederaufbau durch den jungen Kurfürsten Friedrich August III., bereits ein Urenkel August des Starken. Graf Marcollini pachtete in der Folge den Garten und ließ für den jungen Kurfürsten auf dem Grund der alten Fasanerie ein Sommerschlösschen errichten – das heutige FASANENSCHLÖSSCHEN. Der Bau entstand 1770 – 1776 in chinoisen Formen durch den Architekten Johann Daniel Schade.

In unmittelbarer Nähe wurden 1775/76 der Hafen mit dem Leuchtturm, sowie die Dardanellen angelegt. Selbst eine Fregatte wurde zum Segeln auf dem Bärnsdorfer Großteich gebaut.

Aktuell startete am 20.09.2010 ein spektakuläres Restaurierungsprojekt im Fasanenschlösschen. Die weltweit einzigartigen Wandbespannungen aus Stroh, Federn und Seide werden vollständig wiederhergestellt.

 
Marek Decker

Moritzburg

Moritzburg

Moritzburg liegt in der Mitte Sachsens und ist in nordwestlicher Richtung etwa 13 km vom Stadtzentrum der Landeshauptstadt Dresden entfernt.  Moritzburg liegt inmitten des Landschaftsschutzgebietes Friedewald und des Moritzburger Teichgebietes. Dieses Gebiet umfasst 22 Teiche mit etwa 418 ha Wasserfläche.

Die Gemeinde Moritzburg entstand aus der Landgemeinde Eisenberg, der auch ein Ortsteil namens Moritzburg angehörte. Dabei handelte es sich um das Schloss Moritzburg und einiger weiterer Gebäude. Bereits vor 1900 erhielt die Gemeinde den Doppelnamen Eisenberg-Moritzburg. Im Jahre 1934 wurde die Gemeinde endgültig in Moritzburg umbenannt.

Von 1945 bis 1996 war im Wald bei Moritzburg ein Teil des Wettiner Besitzes versteckt. Dieser wurde 1996 von Schatzsuchern entdeckt.

Nun werden Sie sicher keinen versteckten Schatz beim Besuch Moritzburgs finden, aber Moritzburg wird Sie sicher faszinieren.

Sehen und erleben Sie selbst:

Das Jagdschloss Moritzburg

Das Fasanenschlößchen, sowie

  • Haus des Pferdes
  • Käthe-Kollwitz-Gedenkstätte
  • Evang.-Luth. Kirche
  • Leuchtturm
  • Das Gestüt
  • Wildgehege
  • Die Lößnitzgrundbahn (genannt Lößnitzdackel)

Sicher werden Sie ebenso vom reizvollen Friedewald und den zahlreichen Teichen angenehm überrascht sein.