Die Hoflößnitz in Radebeul

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im Norden von Radebeul, unmittelbar an den Weinhängen gelegen, befindet sich ein besonders idyllischer Ort. Markant begegnet uns hier das Schlößchen Hoflößnitz. Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen residierte hier bereits im 17.Jahrhundert während der Weinlese und auf seinen Jagdausflügen, Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen, genannt August der Starke,  war gelegentlich hier zu Gast um zum Beispiel ausgelassene Winzerfeste zu feiern. Ab 1914 wurde ein Weinbaumuseum im Erdgeschoss mit Exponaten zur Geschichte des Weinbaues im Elbtaleingerichtet. Besondere Beachtung verdient der Festsaal des Schlosses und Weingutes Hoflößnitz. Die barocke Kassettendecke mit über 80 Darstellungen brasilianischer und afrikanischer Vogelarten des niederländischen Malers Albert Eyckhout aus dem 17. Jahrhundert, stellt eine absolute Besonderheit dar.


Vom Schlösschen Hoflößnitz führt die sogenannte Spitzhaustreppe zum gleichnamigen Gasthaus mit toller Aussicht über die Weinberge, die Stadt Radebeul und das Elbtal. Der bekannte Dresdner Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann plante diese längste Treppe Sachsens mit 390 Stufen und 220 m Höhenunterschied. Dieser Bau wurde von 1747 bis 1750 ausgeführt, wobei eine umfassende Rekonstruktion der Spitzhaustreppe 1992 erfolgte.

Erfreuen Sie sich an einigen Impressionen der Stadt Radebeul, der Oberlößnitz, des Schlosses und Weingutes Hoflößnitz, dem Weinberg Goldener Wagen, der Spitzhaustreppe, dem Spitzhaus und so weiter.

Marek Decker

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