Das Nymphenbad im Zwinger

Liebe(r) Leser(in),

ein Kleinod im Dresdner Zwinger ist das Nymphenbad. Es versteckt sich etwas hinter dem französischen Pavillon. Haben Sie es jedoch gefunden, so präsentiert sich Ihnen zum Lohn ein Blick auf feinste barocke Brunnenbaukunst. Das Nymphenbad erscheint etwas wie eine wunderschöne Grotte, die Tritonen und Nymphen kombiniert mit tropfsteinartigem Schmuck bilden einen kleinen, aber sehr prachtvollen Festsalon in einzigartiger privater, ja fast intimer Atmosphäre.

Diese barocken Wasserspiele im Dresdner Zwinger werden Sie sicher begeistern. Nehmen Sie sich gern ein wenig Zeit und lassen das Nymphenbad im Dresdner Zwinger mit allen Sinnen auf sich wirken. Die Lebendigkeit der Nymphen, die reizvollen Wasserspiele, all das werden Sie wohltuend wahrnehmen und vor allem in der warmen Jahreszeit werden sie die angenehme Kühle im Nymphenbad genießen. Garantiert!

Für alle die sich noch nicht so gut in Dresden auskennen einige Anmerkungen zum Dresdner Zwinger.

Der Zwinger ist sicher eines der imposantesten Bauwerke des Barock. Auftraggeber und Hauptinitiator bei der Planung und Umsetzung war August der Starke (1670-1733), Kurfürst von Sachsen und König von Polen –  Ideen- und Auftraggeber in einer Person. Mit der Umsetzung wurde als Architekt Matthäus Daniel Pöppelmann (1662-1736) beauftragt. Neben vielen anderen Künstlern prägen die Sandstein Arbeiten des Bildhauers Balthasar Permoser (1651-1732) den Dresdner Zwinger.

Der Bau begann 1709 mit der Orangerie im Zwingergarten. Danach kam der Gedanke zum tragen einen Platz für die höfischen Feste zu schaffen. 1712 kam die Langgalerie und 1714 das Kronentor dazu. Offizielle Einweihung des Dresdner Zwingers wurde 1719 zugleich anläßlich der Hochzeit des Kurprinzen Friedrich August mit der habsburgischen Kaisertochter Maria Josepha gefeiert. Die endgültige Fertigstellung zog sich jedoch noch bis 1728 hin. Es ist, wie man an den Jahreszahlen gut erkennen kann, keine Erfindung unserer heutigen Zeit an derartigen Großprojekte über so lange Zeit zu arbeiten. Getreu dem alten Sprichwort: Was lange währt wird gut!

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Vergnügen beim Besuch des Dresdner Zwingers und des Nymphenbades.

Marek Decker

 

Handy Hauptstadt Dresden

Liebe(r) Leser(in),

das hätte ich nicht gedacht! Dresden ist nicht nur die Landeshauptstadt Sachsens, sondern auch die Handy Hauptstadt Deutschlands schlecht hin. Das bekannte Magazin CHIP wollte es Ende 2013 ganz genau wissen und hat umfangreiche Tests durchgeführt. So wurden die Messwerte des großen Mobilfunk-Netztest 2013 neu gefiltert, gruppiert, gründlich analysiert und schließlich anhand der Marktanteile netzbetreiberübergreifend ausgewertet. Zwölf deutsche Großstädte wurden genau unter die Lupe genommen: Berlin, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart. Jede dieser Städte wurde zweimal mit einem Technikerteam und speziellen Smartphone-Messrucksäcken besucht. Bewertet wurde die Performance aller Netze beim Telefonieren und mobilen Internetzugang, zum einen aus Sicht eines Kunden mit topaktuellem LTE-Smartphone und ein weiteres mal aus der Perspektive eines Normalnutzers mit UMTS-fähigem Smartphone.

Es ist tatsächlich wahr, Dresden erreicht unter diesen getesteten Städten Platz 1! Beim Telefonieren erreicht die Stadt den sehr guten dritten Rang, nur einen halben Punkt hinter Telefonier-Spitzenreiter Frankfurt/Main. Die Kategorie mobiles Internet wird in Dresden mit dem Gesamtplatz 2 bewertet, alles zusammen ergibt dies die Spitzenposition Platz 1! Gut nutzbar und empfehlenswert zum telefonieren und surfen ist PremiumSIM. Da gibt es zum passenden Vertrag auch passende Smartphones.

Interessant ist sicher auch folgend Statistik:

Statistik: Anzahl der Mobilfunkanschlüsse in Deutschland von 1993 bis 2014 (in Millionen) | Statista

Interessant ist sicher auch, dass die wichtigsten Eigenschaften beim Neukauf eines Mobiltelefons folgende sind: Lange Akkulaufzeit, Internetfähigkeit, hochwertige Verarbeitung, W-LAN Nutzung, Mailfunktion, großes Display, hochwertige Kamera und ein gutes Design sind die am meisten beachteten Faktoren.

Nun gibt es für Dresdner und Gäste gute Neuigkeiten! Dresden bekommt ab Mitte 2015 schrittweise ein kostenlos nutzbares WLAN-Netz, mit nur wenigen Einschränkungen kann so das Internet genutzt werden. Das hat Matthias Hundt von der „Dresden Information GmbH“ (DIG) angekündigt, die das Netz aufbauen und betrieben will. „Wir möchten damit den Standort Dresden attraktiver machen – als Reiseziel, aber zum Beispiel auch für Kongressveranstalter“, sagte er.

Sein Konzept sieht vor, dass sich Dresdner und Dresden-Besucher dann gratis und anonym mit ihren Computertelefonen und anderen mobilen Geräten ins Internet einwählen und ohne Zeitbeschränkung surfen können. Durch Firewalls (Computerschutzschilde) werde gesichert, dass die Nutzer keine „Filesharing“-Dienste für illegale Downloads über dieses „Dresden-WLAN“ verwenden, betonte Hundt. Auch werden zum Beispiel Porno-Seiten gesperrt. Zudem wolle man technische Vorkehrungen treffen, damit Innenstadt-Bewohner das kostenlose Stadtnetz nicht als Ersatz für DSL-Anschlüsse verwenden.

Die ersten Hotspots sollen im Sommer betriebsbereit sein. Geplant ist zunächst etwa ein Dutzend WLAN-Sender für Neumarkt und Theaterplatz. Danach sollen schrittweise weitere touristische Orte wie der Zwinger, der Altmarkt und die Hauptstraße, später auch die Areale am Flughafen und gen TU-Campus folgen. Etwa vier Jahre werde es dauern, schätzt der DIG-Co-Geschäftsführer, bis ein flächendeckendes WLAN-Netz über die Innenstadt sowie ausgewählte andere touristisch relevante Gegenden Dresdens gespannt sei.

In der Nutzung durch private Dresden-Besucher und Kongressgäste sieht die DIG auch das Hauptanliegen des „Dresden-WLAN“. Es werde mit einem Startportal verknüpft wird, auf dem diverse touristische Ziele angepriesen werden.

Marek Decker

Gesamtkunstwerk Dresden

Liebe(r) Leser(in),

unser Dresden begeistert immer wieder Touristen aus aller Welt, aber auch uns Eingeborene, als Gesamtkunstwerk. Beeindruckende, einzigartige Bauwerke und Kunstschätze aus vielen Epochen, Orchester und Chöre mit Weltruhm, sowie eine vielfältige und beeindruckende Anzahl und Auswahl an Museen sind Anziehungspunkte für zig Tausende Menschen.

Dresden ist einfach eine spannende Mischung aus Tradition und Moderne mit einem ordentlichen Schuss sächsischer Freundlichkeit, gepaart mit der sprichwörtlichen sächsischen Gemütlichkeit. Nehmen Sie sich Zeit für eine Pause im Cafe und erleben bei einem Schälchen Heeßen und nem Stickel Eierschecke diese Gemütlichkeit der Sachsen. Sollte Ihr persönlicher Dresden Besuch noch etwas warten müssen – kein Problem – das Rezept für die legendäre Dresdner Eierschecke finden Sie natürlich auch hier bei uns auf dem Blog!

Gern unternehmen Dresdner und ihre Gäste eine Tour auf der Elbe mit der Flotte der Sächsischen Dampfschifffahrt, sie ist übrigens die grösste Raddampferflotte der Welt.  Dresden und die tolle Umgebung vom Fluss aus zu erleben ist grandios. Wenn Sie mögen, erfahren Sie über den folgenden Link mehr. KLICK

Dresden wird sehr oft auch Elbflorenz (Das Florenz an der Elbe) genannt. Eine Fülle an Sehenswürdigkeiten erwarten Sie als interessierten Besucher. Sicherlich kann man nicht alle Museen, Kirche und Ausstellungen besuchen. Mit einer geplanten Tour können aber sowohl Highlights besucht, als auch Kleinode entdeckt werden.

Dresden für zwei bis drei Tage zu besuchen liegt voll im Trend, ist natürlich viel zu kurz  ;-)! Einige Tipps für Ihre persönliche Planung habe ich auf dieser Seite unter dem Menüpunkt Dresden erleben für Sie zusammen gestellt.

Viel Vergnügen!

Marek Decker

Musik für den Frieden

Erinnern, Gedenken, Mahnen – Musik für den Frieden

Ein Konzert mit dem Kammerchor „Cantus Dorsten“ in der Dreikönigskirche

Pausenloses Gebrüll von Detonationen und Feuerbällen – eine Stadt in Flammen. Das Schicksal, dass Dresden am 13. Februar 1945 ereilte, sollte am 22. März die Kleinstadt Dorsten am nördlichen Rande des Ruhrgebiets zu 92 Prozent zerstören. Das einschneidende Erlebnis der totalen Zerstörung hat in den folgenden Jahrzehnten in der „Kleinen Hansestadt an der Lippe“ Bemerkenswertes angestoßen. Nicht Wut stand bei den Bürgern im Vordergrund, sondern Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit. Am Anfang standen ab Ende der 1950er Jahre Städtepartnerschaften in Frankreich und Großbritannien als Zeichen der Völkerverständigung. In den 1980ern dann die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit in der eigenen Stadt, aus der das einzigartige „Jüdische Museum Westfalen“ hervorgegangen ist. Das Gedenken an die Verbrechen der NS-Zeit ist somit in Dorsten im Alltag angekommen, ist Bestandteil der Gesellschaft und bietet eine Plattform für Diskussionen um Frieden in der Welt von heute. Zum 70-jährigen Gedenken der Zerstörung  hat der Kammerchor „Cantus Dorsten“ ein besonderes Konzert vorbereitet, das die 16 Sängerinnen und Sänger am 14.2. erstmals in Dresden in der Dreikönigskirche präsentieren. U.a. mit a-cappella Motetten der Renaissance, einer Messe von Orlando di Lasso und „Wie liegt die Stadt so wüst“ von Rudolf Mauersberger. Neben dem Gedenken an die Toten der Bombardierungen steht mit dem zentralen Werk „Misere“ – Erbarme Dich Herr –  von Gregorio Allegri aber auch die Abbitte für begangene Sünden im Fokus  „Tunc acceptabis sacrificium iustitiae oblationes et holocausta“  – Dann wirst du das Opfer der Gerechtigkeit empfangen, Geschenke und Brandopfer…

Dresden – Dreikönigskirche Samstag 14.02. 20 Uhr – Tickets 8.80 Euro bei reservix.de und an der Abendkasse.

Der Kammerchor Cantus Dorsten wurde im Januar 2005 von Dr. Hans-Jakob Gerlings, Kantor an der katholischen St. Agatha-Kirche in Dorsten gegründet und widmet sich anspruchsvoller a-cappella-Chormusik.

 

Pressemitteilung Cantus Dorsten 04.02.2015

Barbara Seppi

Semperopernball – der 10.

Liebe(r) Leser(in),

bald ist es soweit, am 30. Januar um 19:00 Uhr öffnen sich feierlich die Tore der Semperoper in Dresden. 2.200 Gäste in der Oper, 13.000 draußen auf dem Theaterplatz und ein Millionenpublikum vor den Bildschirmen – die Zahlen sind so beeindruckend wie der SemperOpernball selbst. Um das Motto gab es ein paar Verwirrungen. Aus „Dresden jubelt“ wurde „Dresden heißt die Welt willkommen“, um das zur Zeit angeschlagene Image des weltoffenen Dresden zu vermitteln.

Der SemperOpernball findet bereits zum 10. Mal statt und hat sich zum größten gesellschaftlichen Kulturereignis Deutschlands und zu einem der bedeutendsten europäischen Ballereignisse entwickelt.

Die prachtvolle Oper, hochkarätige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, sowie Stars und Sternchen aus Kultur und Unterhaltung, ein mitreißendes Programm, der spektakuläre Walzer der Debütanten, Tanz, Musik und ausgelassene Stimmung, all das wird auch in diesem Jahr die Nacht der Nächte auszeichnen.

Auszeichnen ist auch gleich mein Stichwort.

Traditionsgemäß wird Juwelier Leicht auch dieses Jahr den in den eigenen Ateliers gestalteten Orden zu diesem Anlass stiften. Der renommierte Juwelier mit Niederlassungen in ganz Deutschland hat den Orden einem der schönsten älteren Schmuckstücke aus dem weltberühmten Dresdner „Grünen Gewölbe“ nachempfunden – dem „Heiligen Georg zu Pferde“. Er ist seit dem Mittelalter Symbol des Sieges des Guten über das Böse. Der Orden wird aus massivem Weiß- und Gelbgold 750/- (18 Karat), mit Rubin und Brillanten in aufwendiger Handarbeit im Atelier von Juwelier Leicht in der „Goldstadt“ Pforzheim gefertigt. Der Dresdner St. Georgs Orden des SemperOpernballs, ursprünglich der Sächsische Dankesorden, ist Auszeichnung und Symbol zugleich: Er wird auch beim diesjährigen SemperOpernball wieder denen verliehen, die sich wie der Heilige Georg für das Gute in der Welt einsetzen, gegen alle Widerstände, „gegen den Strom“. „Adverso Flumine“ – die Inschrift des hochkarätigen Juwels wird zum Auswahlkriterium seiner Preisträger: Nur die Herausragenden werden am Abend des SemperOpernballs zu gefeierten Ordensträgern.

Getreu der Idee des Ordens: Adverso Flumine – gegen den Strom.

Passend dazu bekam Wladimir Putin diesen Orden im Jahr 2009 in Dresden feierlich verliehen, ja unsere Zeit ist schnelllebig…

Weitere Ordensträger sind unter anderen: Königin Silvia von Schweden, José Manuel Barroso, Thomas Gottschalk, Catherine Deneuve, Michael Ballack, Heiner Lauterbach, Professor Dr. Martin Winterkorn, Jean-Claude Juncker, Gérard Depardieu, Armin Mueller-Stahl, Dr. Hans-Dietrich Genscher, Maximilian Schell, Franz Beckenbauer, Dr. Lothar de Maizière, Prof. Dr. Kurt Masur, Henry Maske, Sir Roger Moore, Vladimir Putin, Joachim Fuchsberger, Helene Fischer, Matthias Steiner, Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, Ornella Muti, José Carreras, S.E. Khaldoon Khalifa Al Mubarak, Michael Jackson (posthum), Dr. Roman Herzog, Til Schweiger und Bob Geldof.

Unser Kult-Schauspieler Wolfgang Stumph erhält definitiv den St. Georg Orden. Weiterhin wird für ihre beeindruckenden künstlerischen Erfolge und ihre besonderen Verdienste um den internationalen Film der Orden an Iris Berben verliehen. Sie engagiert sich mit der Aktion „Gesicht zeigen!“ gegen Rassismus für Demokratie und Toleranz, Ausgrenzung und Diskriminierung sowie für die große Kampagne „Für ein weltoffenes Deutschland“. Zudem ist sie die Präsidentin der deutschen Filmakademie. Um Iris Berben gab es im Vorfeld einige Verwirrung, sie sagte ab und nun doch wieder zu? Wir werden ja sehen.

Roland Kaiser wird auf jeden Fall der Mitternachtsgast sein. Natürlich hat er sich etwas einfallen lassen:


Was sonst noch passiert, wir werden sehen! Wer sich keine Karte für die Oper leisten konnte, oder nicht eingeladen ist, der darf sich gern gratis unter das Volk vor der Semperoper mischen. Alternativ überträgt der MDR in ihr gemütliches Wohnzimmer nach Hause – live.

Viel Spaß!

Marek Decker

DRESDEN 1945

Liebe(r) Leser(in),

nun ist es wieder soweit. Ab dem 14. Januar 2017 bis zum 11. Juni 2017 können Sie das Meisterwerk Yadegar Asisis im Panometer Dresden wieder erleben.

DRESDEN 1945:  Sie erleben eine Zeitreise in die Stadt Dresden unmittelbar nach den Bombardements 1945. Vom Rathausturm sehen Sie die zerstörte Stadt, aus der noch Rauchsäulen aufsteigen. Das jüngste vollendete Projekt Yadegar Asisis thematisiert Tragik und Hoffnung in Europa. Es zeigt nicht allein die Tragödie von Dresden, sondern verweist auch auf die Wechselwirkungen in der kriegerischen europäischen Geschichte. 1945 wurden neben zahlreichen deutschen Städten auch viele europäische Städte wie Rotterdam, Coventry, Stalingrad oder Warschau zerstört.

Eine Einführung in die Zeit gibt die begleitende multimediale Ausstellung. Yadegar Asisi zollt auch dem Wiederaufbau – unter Einbeziehung von Zeitzeugen – Respekt, stellt aber zugleich auch Fragen zur Panung der Stadt Dresden in den Nachkriegsjahren.

Eric Babak komponierte speziell für Dresden 1945 eine Begleitmusik. Dazu kommt noch eine ausgefeilte Geräuschkulisse, welche das Gesamterlebnis abrundet.

Statement Yadegar Asisi: „DRESDEN 1945 ist mein Beitrag, um über die Schöpferkraft und die Abgründe des Menschen, über die grausame Logik und den Wahnsinn des Krieges in der Welt nachzudenken. Dresden steht für die Tragik und die Hoffnung einer Stadt in Europa, die in nur wenigen Momenten ausgelöscht wurde. Ich hoffe, dass das Panorama ein Beitrag zur Erinnerungskultur in Dresden wird.“ „Ich hoffe, dass das Panorama dazu anregt, um über die Schöpferkraft und die Abgründe des Menschen, über die grausame Logik und den Wahnsinn des Krieges nachzudenken. Für mich steht Dresden für die Tragik und die Hoffnung einer Stadt in Europa. Wenige Momente genügen, um über Jahrhunderte gewachsene Strukturen zu Staub und Asche werden zu lassen.“

Bereits am 26.02.2015 hatte ich die Gelegenheit selbst im Panometer Dresden 1945 in Augenschein nehmen. Es ist echt beeindruckend. Die vermittelte Stimmung kann ich so gar nicht beschreiben Ein MUSS für alle Dresden Interessierten!

Marek Decker

Dresdner werden jünger

Liebe(r) Leser(in),

nach einer aktuellen Pressemitteilung der Stadt Dresden sind zum 31. Dezember 2014 in Dresden 541 304 Einwohner am Ort der Hauptwohnung registriert. Das sind 5494 Personen mehr als im Jahr zuvor. Damit hat sich der Anstieg erneut erhöht. Im Jahr 2013 waren es 5088 Personen mehr.

Der Zuwachs 2014 resultiert größtenteils, nämlich zu 77 Prozent, aus einem Wanderungsgewinn junger Leute. Sowohl die Zu- als auch die Fortzüge waren 2014 insgesamt höher als im Jahr davor. Aus rund 29 000 Zugezogenen und 24 770 Fortgezogenen ergibt sich ein Zuzugsüberschuss von 4230 Personen.

Der Ausländeranteil in Dresden wuchs von 4,7 Prozent 2013 auf 5,1 Prozent 2014. Zum 31. Dezember 2014 leben 27 796 Ausländer in Dresden. Mehr Zuzug wurde im vergangenen Jahr registriert aus den vorderasiatischen und einigen afrikanischen Ländern, so zum Beispiel aus Syrien (512 Personen), Eritrea (216), China (172), Indien (129), Tunesien (109) und Libyen (78).

In der Kommunalen Statistikstelle werden, anders als im Standesamt, die neugeborenen Kinder von Dresdner Müttern registriert. Die vorläufige Zahl der Geborenen stieg 2014 auf 6295 Mädchen und Jungen. Das entspricht rund 240 Neugeborenen mehr als 1989. Die höchste Geburtenzahl in Dresden nach 1945 wurde übrigens 1964 mit 7813 erreicht. Da die vorläufige Zahl der Gestorbenen 2014 um fast 300 zurückging, liegt der Geburtenüberschuss im vergangenen Jahr bei 1260 Personen und damit dem Höchstwert seit 1926.

 

Dann rechnen wir mal alles zusammen und kommen zu einem erstaunlichen Ergebnis. Der Dresdner wird statistisch betrachtet jünger!

Marek Decker

 

Neues auf der Elbe

Liebe(r) Leser(in),

die Reederei Croisi Europe plant ab Frühjahr 2016 etwas ganz besonderes.  Kreuzfahrer können die Elbe und Moldau auf besondere Art und Weise bereisen. CroisiEurope hat bei den renommierten Schiffswerften von Saint-Nazaire ein Schaufelrad-Kreuzfahrtschiff in Auftrag gegeben, das auf der Route von Berlin über Magdeburg, Wittenberg, Meissen und Dresden bis nach Prag unterwegs sein wird. Durch die besondere Technik des Schaufelradantriebes ist es möglich, die Elbe das ganze Jahr auch bei niedrigem Wasserstand zu befahren. Die Elbe Princesse wird das zweite Schiff der Flotte von CroisiEurope, das die alte Tradition der Schaufelräder wieder aufnimmt und nach modernstem Stand neu umsetzt. Bereits kurz vor Bauabschluss steht die Loire Princesse, die im April 2014 in Nantes getauft wird. Bei diesem Schiff befinden sich die Schaufelräder an den Seiten. Die Elbe Princesse dagegen wird von Heck-Schaufelrädern angetrieben, die auch die Durchfahrt besonders schmaler Schleusen gewährleisten.

Das neue Elbe-Schiff von CroisiEurope wird 95 Meter lang und 10,5 Meter breit sein. 80 Passagiere haben auf der Elbe Princesse Platz. Die 40 geräumigen Kabinen verfügen über Klimaanlagen, Heizung, einen Flatscreen, Radio, Safe und Minibar. Neben einem Restaurant befindet sich ein großzügiger Barbereich mit Tanzfläche an Bord. Das Panorama können die Gäste vom großen Sonnendeck aus genießen.

Dank ihrer überschaubaren Größe wird die Elbe Princesse direkt im Herzen der historischen Städte anlegen können. Die Lutherstadt Wittenberg liegt ebenso auf der Route wie das für sein Porzellan bekannte Meissen und das Elb-Florenz Dresden. Ausflüge führen nach Potsdam und in das Elbsandsteingebirge. Am Zusammenfluss von Elbe und Eger erhebt sich die tschechische Königsstadt Litorice mit ihren Renaissance- und Barockbauten. Ein Höhepunkt der Reise wartet zum Schluss: die Goldene Stadt Prag.

(Quelle Croisi Europe)

Neugierig geworden? Dann mal hier weiterlesen und schauen, denn so könnte das Schiff aussehen:

http://ferientipp.com/flusskreuzfahrt/die-ms-loire-princesse-mit-schaufelradantrieb.html#

Da bin ich mal gespannt!

Marek Decker

Kultur der Zukunft

07.01.2015

„Dresden – Kultur der Zukunft“

Auftakt zur Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt 2025

 

„Dresden hat schon heute den Ruf als national bedeutende Kulturmetropole und den Anspruch dies auch auf europäischer und internationaler Ebene zu werden“, sagt die Oberbürgermeisterin Helma Orosz heute, 7. Januar, bei der Auftaktpressekonferenz zur Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt 2025. „Mit ihrer kulturhistorischen Vergangenheit und ihrer nicht minder bedeutenden Entwicklung in der Gegenwart kann unsere Stadt ein würdiger Vertreter Deutschlands sein. Zwei Dinge sind aus meiner Sicht dafür zwingend erforderlich: die umfassende Zustimmung und Unterstützung der Dresdner Bürgerinnen und Bürger und ein überzeugendes Konzept, welches alle Facetten der Bürgergesellschaft Dresdens umfasst“, so die Oberbürgermeisterin weiter.

Im November 2014 hat der Dresdner Stadtrat die Oberbürgermeisterin einstimmig beauftragt, die Debatte um eine Bewerbung der Landeshauptstadt als Europäische Kulturhauptstadt 2025 aufzunehmen und zu prüfen. Daraufhin hat die Oberbürgermeisterin einen Initiativkreis aus Dresdner Kulturschaffenden und Wissenschaftlern ins Leben gerufen. Aufgabe des Initiativkreises soll es sein, eine breite Öffentlichkeit für das Thema zu schaffen und den Kulturbegriff für eine erfolgreiche Bewerbung weiter zu fassen, als er derzeit öffentlich wie politisch verwandt wird. Kultur umfasst in diesem Sinne die Geschichte der Stadt, die gesellschaftlichen und damit auch kulturellen Brüche und Veränderungen und vor allem natürlich die Fragestellungen einer künftigen Entwicklung einer europäischen Großstadt. Architektur und Stadtentwicklung sind somit genauso Teil der städtischen Kultur, wie gesellschaftliches Zusammenleben und deren Veränderungsprozesse. „Es gilt sowohl ein Alleinstellungsmerkmal als auch ein tragfähiges Konzept für die Landeshauptstadt zu entwickeln. Die Verbindung von Wissenschaft und Kultur soll eine der Grundlagen für eine mögliche Bewerbung werden“, so die Oberbürgermeisterin weiter. Wissenschaft steht für Innovation und Zukunft, die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung prägen unsere Kultur von Morgen.

Ein wesentlicher Eckpfeiler ist dabei der glückliche Umstand, dass die Technische Universität Dresden die einzige „Exzellenz-Universität“ Ostdeutschlands ist. Nirgends in Deutschland ballen sich so viele Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen auf so engem Raum: Dresden ist Deutschlands Stadt mit der größten Forschungsdichte. Universitäten und Forschungseinrichtungen prägen daher auch das städtische Leben entscheidend mit. Dies betrifft die wirtschaftliche Entwicklung, die demografische Entwicklung, die wachsende Internationalität und nicht zuletzt auch die kulturelle Vielfalt.

Semperoper und Staatskapelle, Musikfestspiele, Staatliche Kunstsammlungen und Kreuzchor sind bereits heute international bekannte „Kultur-Marken“ mit einem breiten Publikum. Die städtischen Kultureinrichtungen erhalten mit dem Kulturpalast und dem Kraftwerk Mitte gerade jetzt nicht nur neue Häuser, sondern gleichzeitig eine zukunftsweisende Perspektive neue Konzepte umzusetzen. Mit der Ostrale oder der Cynet-Art haben sich namenhafte Initiativen der modernen Kunst entwickelt. Dazu kommen fast unzählige weitere Institutionen, Vereine und Initiativen, deren Bedeutung von international bis lokal reicht. Alle gemeinsam spiegeln die breite kulturelle Basis der Stadt Dresden wieder.

 

Derzeit entsteht der Initiativkreis. Folgende Personen haben bereits zugesagt:

 

Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden

„Dresden ist eine Stadt, in der sich seit Jahrhunderten Kunst und Wissenschaft gegenseitig auf einzigartige Weise befruchten. Künstler und Wissenschaftler aus der ganzen Welt kommen hierher, um sich auszutauschen und sich von der Tradition und dem besonderen Klima der Elbmetropole inspirieren zu lassen. Ein derart reiches kulturelles Erbe findet man in nur ganz wenigen Städten weltweit. Dieses zu bewahren halte ich für eine Aufgabe von allerhöchstem Rang. Aus diesem Grunde unterstütze ich die Bewerbung der Landeshauptstadt Dresden um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2025″ von ganzem Herzen.“

 

Prof. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden

„Als Kulturhauptstadt Europas bietet sich Dresden wie kaum eine andere deutsche Stadt an. Die Vielfalt an hochkarätigen Kunst- und Wissenschaftseinrichtungen und ihre reichhaltigen Traditionen, aber auch das große Spektrum an kulturellen Angeboten sorgen nicht nur für eine hohe Lebensqualität, sondern auch für internationales Flair und ein öffentliches Klima der Zukunftszuversicht. Innovation hat hier Tradition. Dresden ist Deutschlands Stadt mit der größten Forschungsdichte – das Miteinander herausragender wissenschaftlicher Einrichtungen nahezu aller Wissensgebiete im Verbund DRESDEN-concept ist ein beredter Ausdruck dafür. Hier arbeiten Forscher aus aller Welt an der Lösung vieler grundlegender Menschheitsprobleme. All dies prägt die wirtschaftliche und demografische Entwicklung, die gewachsene Internationalität und die immer größere kulturelle Vielfalt. Das trifft selbstverständlich nicht nur auf die »kulturellen Leuchttürme«, sondern auch auf den Lebensalltag unserer Bürger und der Gäste der Stadt zu.“

 

Prof. Jason Beechey, Rektor der Palucca-Schule Dresden

„Tanz ist eine der ältesten Wurzeln der kulturellen Identität der Stadt. Im Tanz begründet liegt eine Tradition der Innovation: Ausgehend von den ersten Schritten in Hellerau über Mary Wigman und Palucca bis hin zu Forsythe heute, ist die Dresdner Tanzszene vermutlich einer der stärksten Gegensätze zu Dresdens oft konservativem Image. Als Rektor der einzigen deutschen Hochschule die sich ausschließlich dem Tanz widmet bin ich überzeugt davon, das aus dieser Tradition der Innovation die Kultur der Zukunft wird, das ein Netzwerk für den Tanz der Nährboden ist, auf dem innovative Ideen für die europäische Kulturhauptstadt wachsen.“

 

Prof. Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

„Die Bewerbung um die Kulturhauptstadt Europas gibt Dresden die Möglichkeit, Kultur und Wissenschaft als große sächsische Stärken national und international sichtbar zu machen, und als Mittel zu nutzen, seine eigene Zukunft als weltoffene, entwicklungsfreudige Region wahr werden zu lassen. Dresden bleibt Dresden, Dresden wird Dresden, indem es sich permanent verwandelt und die Herausforderungen des globalen Lebens gestaltet und meistert. Nur dann wird Dresden einen Beitrag zur Entwicklung eines menschenwürdigen Weltbürgertums leisten, und das ist zugleich das Beste, was es für seine Bürgerinnen und Bürger tun kann. Dresden gehört in die Welt.“

 

Außerdem unterstützen das Ansinnen zur Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt 2025

  • Prof. Gerhard Fettweis, Vodafone Stiftungslehrstuhl, Mobile Nachrichtensysteme am Institut für Nachrichtentechnik der Technischen Universität Dresden und
  • Prof. Peter Joehnk, Kaufmännischer Direktor des Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf.

Weitere Personen sind angefragt.

Pressemitteilung LH Dresden

Dresdner Christstollen

Liebe(r) Leser(in),

seit 2010 ist der Dresdner Christstollen, ebenso die Bezeichnung Dresdner Stollen und Dresdner Weihnachtsstollen auf Antrag Deutschlands als geschützte geographische Angabe nach europäischem Recht eingetragen. Also müssen Produkte mit dieser Bezeichnung im Großraum Dresden zwingend hergestellt sein. Dresdner Christstollen wird von rund 130 Bäckereien und Konditoreien in und um Dresden nach überlieferten Rezepturen handgefertigt. Nur Stollen, die den hohen Anforderungen der Satzung des Stollenschutzverbandes entsprechen, dürfen das Stollensiegel als Auszeichnung für höchste Qualität und Zeichen der Echtheit tragen.
Das goldene, ovale Siegel garantiert die geprüfte hohe Qualität eines jeden Dresdner Christstollens. Das Qualitätszertifikat gibt weiterhin Auskunft über über Herkunft und Güte des traditionsreichen Weihnachtsgebäcks. Mit der 6stelligen Siegelnummer kann der Verbraucher nach dem Kauf den Stollen-Bäcker oder –Konditor eines jeden einzelnen Dresdner Christstollens ausfindig machen. Diese Auskunft zur Herkunft ihres Stollens erteilt der Stollenschutzverband. Das Siegel garantiert zudem, dass der Stollen im Großraum Dresden in Handarbeit hergestellt worden ist.

Der Dresdner Christstollen ist natürlich sehr eng mit der Geschichte Dresdens verbunden. Könige, Fürsten und die Dresdner Bürger schätzten ihr Traditionsgebäck zu allen Zeiten sehr. Es wurde nicht nur zur regionalen Spezialität, sondern schrieb ebenso Kulturgeschichte.

Die nachweislich erste urkundliche Nennung des Dresdner Christstollens erfolgte 1474 auf einer Rechnung des christlichen Bartolomai-Hospitals. Das damalige mittelalterliche Fastengebäck bestand jedoch lediglich aus Mehl, Hefe und Wasser. Ganz im Sinne des Verzichts erlaubte die katholische Kirche weder Butter noch Milch.

So hätte der Dresdner Christstollen keine wirkliche Zukunft gehabt. Die Sachsen waren schon immer ein Volk von Erfindern und Genießern. Sie baten Kurfürst Ernst von Sachsen und sein Bruder Albrecht Papst Innozenz VIII das Butter Verbot aufzuheben. Der Heilige Vater gab diesem statt und sandte im Jahr 1491 den sogenannten Butterbrief. Nun durften die Stollenbäcker auch gehaltvolle Zutaten verwenden und der Dresdner Christstollen konnte seinen Siegeszug antreten.



Feinster Dresdner Christstollen

Na dann Guten Appetit!

Marek Decker

580.Dresdner Striezelmarkt

Liebe(r) Leser(in),

bald ist es wieder soweit, am 27.November 2014 wird mit der Eröffnung des 580. Dresdner Striezelmarktes in der Stadt die Weihnachtszeit eingeläutet. In den letzten Jahren gab es allerdings oft Diskussionen um die Qualität der aufgestellten Weihnachtsbäume. Die Stadt Dresden zeigte sich in dieser Beziehung jedoch als durchaus lernfähig. Über die zur Verfügung stehenden Bäume konnte nun auch jeder interessierte Bürger per Voting im Internet abstimmen. Super! In diesem Jahr wurde so eine stattliche Kammfichte aus Kreischa auf Platz 1 gewählt. Leider kam es beim Fällen des Baumes zum Eklat. Als die Fichte bereits am Transporthaken befestigt war brach der Stamm! Aus der Traum vom tollen Weihnachtsbaum auf dem Dresdner Striezelmarkt.

Das Dresdner Marktamt stellte kurzfristig den Plan B auf, denn der Baum mußte dringend noch am Wochenende auf dem Altmarkt in Dresden aufgestellt werden. Ein Baum aus Klipphausen, zumindest aus den Top 10 des Votings konnte kurzfristig gefällt, transportiert und aufgestellt werden. Sonntag am späten Nachmittag stand der Baum auf dem Dresdner Altmarkt als 580. Striezelmarktbaum!

Bereits am Montag wurde begonnen den Baum mit 2 900 Metern Lichterkette aus 16 200 LEDs bestehend zu schmücken. Ebenfalls im Aufbau befindet sich das Riesenrad, das Etagenkarussell sowie die weltweit größte erzgebirgische Stufenpyramide mit einer Höhe von 14,62 Metern und insgesamt 233 Hütten sowie die Weihnachtskrippe.

Wir können uns dann mal so ganz langsam auf Lichterglanz, Glühweinduft und Weihnachtsmusik ab dem 27. November freuen, denn dann wird es tatsächlich soweit sein: Zum 580. Mal öffnet der Dresdner Striezelmarkt, Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt, 2014 seine Pforten.

Auch in diesem Jahr werden Besucher aus Nah und Fern hier die Weihnachtszeit von ihrer schönsten Seite erleben. Genießen Sie entspannte Stunden mit ihrer Familie, Freunden und Bekannten. Erleben Sie Dresden als Deutschlands inoffizielle Weihnachtshauptstadt.

Viel Vergnügen!

Marek Decker

Noch ein Tipp: Original Dresdner Christstollen schmeckt auch schon vor Weihnachten und ist ein tolles Geschenk für Ihre Lieben oder Mitarbeiter/Geschäftspartner und als Werbegeschenk etwas Besonderes!



Feinster Dresdner Christstollen

Schloss Weesenstein

Liebe(r) Leser(in),

oft stellt sich die Frage was man an einem Montag unternehmen kann, denn viele Museen, diverse andere Einrichtungen und Gaststätten haben am Montag geschlossen.

Mein Montagsausflug entführt Sie in das Müglitztal. Für König Johann war es das schönste Tal in Sachsen und er sollte es wissen! Unweit von Heidenau und Dohna gelangen wir talaufwärts nach Weesenstein. Das Schloss bietet manch Kuriosum.  So finden Sie den Festsaal auf dem Dachboden, Pferdeställe befinden sich in der fünften Etage, darunter die Kellergewölbe und ein Stockwerk darunter gelegen die herrschaftlichen Wohnräume! Hier scheint alles auf dem Kopf zu stehen, was in gewisser Hinsicht auf die Architektur auch stimmt, denn das Haus wuchs von oben nach unten. So befindet sich der der Turm als ältestes Bauwerk am Platz mit seinem Fundament fünf Etagen über dem Jahrhunderte später gebauten klassizistischen Wintergarten. So etwas sollten Sie unbedingt aus der Nähe betrachten, gern auch am Montag.

Natürlich erfahren Sie auf Schloss Weesenstein noch viel mehr aus der über 800jährigen Geschichte und auch über den besonders schlauen Sachsen König Johann.

Sehenswert ist auch der nach der Jahrhundertflut 2002 vollständig verwüstete und nun wunderbar wieder erschaffene Park unterhalb des Schloss Weesenstein.

Anschließend könnten Sie noch meiner persönlichen, mehr als 1000jährigen Freundin einen Besuch abstatten. Mit dem Auto erreichen Sie diese in weniger als 10 Minuten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wenn Sie danach hungrig und durstig sind, dann befindet sich im Ort Maxen ein recht guter Gasthof. Dieser hat ebenfalls am Montag geöffnet und zeichnet sich durch gute Hausmannskost zu familienfreundlichen Preisen aus.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß!

Marek Decker

Dresden erleben

Lernen Sie die Architektur – und Kulturgeschichte Dresdens näher
kennen

Liebe(r) Leser(in),

Sicherlich haben Sie schon erraten, wie stolz wir hier in Dresden auf
die Architektur- und Kulturgeschichte unserer Stadt sind. Schließlich
kann unsere wunderschöne Stadt über 800 Jahre Kulturgeschichte
vorweisen.

Selbstverständlich können Siedie Einzelheiten in einem Reiseführer
nachlesen. Wenn Sie nach Dresden kommen, sollten Sie auf jeden Fall an
einerFührungdurch unser historisches Stadtzentrum teilnehmen.  Dort
finden Sie ehrwürdige Denkmäler wie den Zwinger, die Semperoper, die
weltberühmte Frauenkirche, das Residenzschloss und die Brühlscher
Terrasse. Ja, wir sind wahnsinnig stolz auf unsere Denkmäler der
Weltkultur!
Wer sich für Geschichte interessiert,sollte der Frauenkirche einen
Besuch  abstatten.  Wie Sie bestimmt wissen, brannte die Kirche mit
der Kuppel im Zweiten Weltkrieg völlig aus und wurde nach der Wende von
1989 bis 2005 mit zeitweiligen Unterbrechungen und vielen Spenden wieder
aufgerichtet.

Wussten Sie übrigens, dass das Zelebrieren von Kunst und Kultur in

Dresden auf die Barockzeit zurückgeht? Der absolutistische Kurfürst
Friedrich August I. von Sachsen, auch August der Starke genannt,  und
sein Sohn Kurfürst Friedrich August II. sorgten in ihrer Regierungszeit
von 1694 bis 1763 dafür, dass die  Residenzstadt Dresden zu einer
Kulturmetropole in Europa erblühen konnte. Diese zwei Barockfürsten
förderten das opulente Kulturleben der Stadt mit dem Bau von
Barockgebäuden und –gärten und dem Sammeln von Kunstgemälden.

Aber zurück zu Dresdens Kulturleben –  neben unserer barocken
Architektur haben wir außerdem über 50 Galerien, über 40 Museen und
etwa 35 Theater und Bühnen zu bieten. Egal, in welcher Jahreszeit Sie
einen Besuch in Dresden planen, wir bieten eine jahrhundertalte
Tradition glorreicher Feste und Veranstaltungen, verteilt über die
ganze Stadt hinweg.

Im Online-Veranstaltungskalender der Dresden Marketing GmbH können Sie
sich inspirieren lassen und ein paar Ideen heraussuchen. Von Konzerte
über Opern, Ausstellungen bis hin zu Open-Air-Festivals bietet Ihnen
unsere Stadt ein unvergessliches Unterhaltungsprogramm. Auch für die
Kleinen hat Dresden Kulturelles zu bieten. Vom 18. Oktober bis zum 2.
November findet hier das Kinderfilmfest KINOLINO statt.

Wer Dresden besucht, wird mit Sicherheit nicht enttäuscht werden.
Kommen Sie uns auf ein Wochenende oder für länger besuchen. Sie
können mit der Bahn oder per Flugzeug anreisen. Die Condor Airlines
bietet Flüge nach Dresden ab allen größerenStädten in Deutschland.
Buchen können Sie über http://www.condor.com/de/index.jsp

Neues von Villa Sorgenfrei

Pressemitteilung 27.09.2014

Gourmetkoch Mario Pattis hat neues Domizil

Ab November ist Mario Pattis neuer Gastgeber der Villa Sorgenfrei

Was lange währt wird gut: Nachdem Familie Pattis 2012 das Familienhotel am Zschonergrund endgültig abgegeben hatte, plante Mario Pattis sein eigenes Restaurant. Nun ist es soweit, der Spitzenkoch hat sein künftiges Domizil gefunden und wird wieder zum „ROMANTIKER“. Ab November 2014 begrüßt Pattis seine Gäste im Romantik Hotel & Restaurant Villa Sorgenfrei in Radebeul. Björn und Julia Zierow, die das Haus fast zehn Jahre lang führten, verlassen Sachsen und kehren aus familiären Gründen in ihre Heimat im Norden Deutschlands zurück.

Mario Pattis – sein Name steht seit Jahren für Spitzengastronomie. Kreativität, Qualität und  Frische und sind sein Markenzeichen, sowohl im Restaurant als auch bei hochwertigen Veranstaltungen und Events. „Das ehemalige Weingut mit seinen historischen Gebäuden und der idyllischen Gartenanlage hat es mir einfach angetan.“, freut sich Mario Pattis. „Familie Zierow hat in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet. Unter ihrer Führung hat die Villa Sorgenfrei einen hohen gastronomischen Stellenwert erreicht, den wir gern fortführen und weiter ausbauen.“
So soll das bisherige Konzept beibehalten werden, doch nicht nur für Feinschmecker wird gekocht, neben dem Gourmet-Degustationsmenü wird auch eine regionale und geradlinige Küche angeboten.

„Mein Projekt im Zentrum Dresdens ist nicht vergessen.“ so Pattis, „Doch vorerst konzentriere ich mich mit ganzer Kraft auf die Villa.“ Man darf also gespannt sein.

 

 

Pressekontakt und Bildmaterial:

ROMANTIK HOTEL & RESTAURANT Villa Sorgenfrei
Frau Julia Zierow
Telefon 0351-795 666 0

Food & Beverage consulting Mario Pattis
Herr Mario Pattis
Mobil 0172-3519407

Schlössertour auf der Elbe

Liebe(r) Leser(in),

eine absolut empfehlenswerte Möglichkeit Dresden stromaufwärts bis nach Pillnitz kennen zu lernen ist die Schlössertour der Sächsischen Dampfschifffahrt.

Original Schaufelraddampfer DRESDEN

Bereits 175 Jahre gibt es die Personendampfschifffahrt auf der Elbe. Dieses Privileg erhielten am 8. Juli 1836 zwölf Dresdner Bürger zur Dampfschifffahrt im Königreich Sachsen. Im Anschluss wurde die Elbdampfschiffahrts-Gesellschaft gegründet.

Im Jahr 1910 erhielt die Flotte, deren Name sich im laufe der Jahre mehrfach veränderte, ihren endgültigen Liegeplatz am Dresdner Terrassenufer unterhalb der Brühlschen Terrasse. 1911 war die Flotte auf 33 Dampfschiffe angewachsen. Nach Ende des Krieges 1945 ging der Bestand leider auf acht Schiffe zurück. Auch in der DDR – Zeit fuhren die Dampfer auf der Elbe, zuletzt unter der Flagge der „Weiße Flotte Dresden“ . Aus eigener Erfahrung kann ich die sehr große Beliebtheit so einer Dampferfahrt bestätigen. Mit dem Ende der DDR wurde es auch für die Dampfschifffahrt ungemütlich.

Die Treuhand kaufte die Schiffe und es entstand die Sächsische Dampfschiffahrts GmbH & Co. Die Conti Elbschiffahrts KG 1993/94 ließ acht Raddampfer detailgetreu sanieren und historisch rekonstruieren. So konnte die Dresdner Raddampferflotte als die älteste und größte der Welt erhalten werden.

Einen Höhepunkt gab es im Dezember 1999. Die Sächsische Dampfschiffahrt konnte den Personendampfer „Krippen“ zurück kaufen. Dieser wurde nach seiner Instandsetzung auf der Laubegaster Schiffs – Werft im Sommer 2000 als neunter historischer Raddampfer  in die Flotte eingegliedert.

Aber gehen wir erst einmal an Bord. Bei wunderbarstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen erobern wir den historischen Schaufelraddampfer DRESDEN. Die Crew hat ordentlich eingeheizt, so geht die Fahrt vom Terassenufer in Dresden in Richtung Pillnitz mit Volldampf voraus – stromaufwärts!

Schloß AlbrechtsbergLingnerschloß

 

 

 

 

 

 

Es präsentiert sich die einzigartige Ansicht  der Dresdner Altstadt mit der Brühlschen Terasse, den Gebäuden der Kunstakademie, der Dresdner Frauenkirche, Teile des Residenzschloßes mit dem Hausmannsturm und natürlich nicht zu vergessen – die Dresdner Semperoper. Natürlich hat auch die sogenannte Neustädter Elbseite ihren Reiz. Vor allem die Gebäude des heutigen Sächsischen Finanzministeriums und der Staatskanzlei sind sehr repräsentativ im Stile italienischer Palazzi um 1900 erbaut.

Wir durchfahren die Carolabrücke, die auf Sanierung wartende Albertbrücke, unsere geliebte und gehasste Waldschlößchenbrücke – ich nenne sie auch gern das Neue Wunder von Dresden – und natürlich die Loschwitzer Elbbrücke, bekannt als das Blaue Wunder.

Besondere Höhepunkte dieser Tour sind natürlich die Dresdner Elbschlösser. Schloß Albrechtsberg wurde 1850 bis 1854 im Stil römischer Renaissance-Villen für Prinz Albrecht von Preußen erbaut. Als nächstes kommt das sogenannte Lingnerschloß in unseren Focus. Als Villa Stockhausen wurde die zweitürmige Villa für den Kammerherrn des preußischen Prinzen Albrecht errichtet, der wegen seiner nicht standesgemäßen Heirat seinen Wohnsitz außerhalb Preußens suchen musste. Seit 1906 war sie im Besitz des Fabrikanten und Begründers des Deutschen Hygiene-Museums Karl August Lingner. Nach seinem Tode hat er die gesamte Anlage mit dem sehr großzügig angelegten Park der Stadt Dresden übereignete. Weiter fahren wir an Schloß Eckberg vorbei. Dieses Schloss mit ausgedehntem Landschaftspark gehört ebenfalls zu den drei Elbschlössern auf der Loschwitzer Elbhöhe.  1859 bis1861 wurde es für den Großkaufmann John Daniel Souchay im Stil der englischen Neugotik errichtet. Die Gartenanlage und das Schloss mit seinem 25 Meter hohen Aussichtsturm sind ein bedeutendes Zeugnis später Dresdner Romantik. Seit 1985 wird das Schloss als Hotel genutzt.

Schloß Pillnitz

Nach zwei Stunden Dampferfahrt erreichen wir Pillnitz. Schloss und Park Pillnitz ist übrigens die bedeutendste chinoise Schlossanlage ganz Europas. Dieses außergewöhnliche Ensemble aus Architektur und Gartenkunst liegt vor den Elbhängen mit den Weinbergen und fügt sich grandios in die Flusslandschaft des Elbtals ein. Einen Besuch kann ich ausdrücklich empfehlen!

Von Pillnitz aus gelangen Sie entweder wieder mit dem Dampfer nach Dresden, stromabwärts dauert die Fahrt auch nur eine Stunde. Alternativ können Sie eine Busverbindung nutzen.

Viel Vergnügen!

Marek Decker

Dresden als Bienenstadt

Liebe(r) Leser(in),

in unserer schönen Landeshauptstadt gibt es jede Menge Flotte Bienen, denn es ist ja bekannt, dass es in Sachsen die schönsten Mädchen und Frauen deutschlandweit gibt. Nun setzen wir in Puncto Bienen noch einen drauf, es hält die Honigbiene vermehrt Einzug in der Stadt!

Es ist kaum zu glauben, aber mit 62 Prozent Wald- und Grünfläche ist Dresden eine der grünsten Städte in Europa. Durch die Heide, die Elbwiesen, viele Park- und Grünanlagen, Kleingärten und bepflanzte Balkone kann Dresden den Wild- und Honigbienen hervorragende Möglichkeiten bieten.

Mit dem Umweltamt der Stadt Dresden, dem Imkerverein Dresden e.V., den Städtischen Bibliotheken, der Dresden Information GmbH und der Stadtentwicklungsgesellschaft STESAD GmbH haben sich in den vergangenen Monaten starke Partner aus verschiedenen Bereichen zusammen gefunden, um das Projekt „Bienenstadt Dresden“ ins Leben zu rufen. Es werden dabei verschiedene Projektziele verfolgt.

Die Initiative „Biene sucht Blüte“ des Imkervereins Dresden e.V. ist seit mehr als einem Jahr Vorreiter für den Schutz der Bienen und setzt sich für ein höheres Bewusstsein in den Behörden, Betrieben und in der Bevölkerung der Stadt ein. Zielsetzung ist, die Lebensbedingungen der Wild- und Honigbienen zu verbessern und die ökologische Honigbienenhaltung zu fördern. Denn die Spezies ist gefährdet: Von den in Sachsen ehemals beheimateten 411 Wildbienenarten sind zwei Drittel vom Aussterben bedroht oder sogar schon ausgestorben. Die Ausbreitung von Monokulturen, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und fehlende Nistmöglichkeiten machen vor allem den Wildbienen zu schaffen. Die Honigbiene wird zusätzlich durch die vor 30 Jahren eingeschleppte Varroamilbe bedroht und kann mittlerweile nur noch mit Hilfe der Imker existieren.

An verschiedenen bekannten Standorten im städtischen Raum sollen deshalb unter der Obhut des Imkerverein Dresden e.V. Bienenbeuten aufgestellt werden. Diese werden vorwiegend durch Jungimker betreut – eine hervorragende Möglichkeit, wieder mehr junge Menschen an das Imkerwesen heranzuführen. Die Zahl der Imker ist in Dresden bereits in den letzten Jahren deutlich gestiegen: So zählt der Imkerverein Dresden gegenwärtig 150 Mitglieder, etwa doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren. Die erste Bienenbeute wurde 2013 auf einem kleinen begrünten Balkon der STESAD an der Königsbrücker Straße aufgestellt, zwei weitere im April 2014 im Museumsgarten des Deutschen Hygiene-Museums. Im Mai folgen zwei Bienenbeuten am Kulturpalast Dresden: zunächst auf den Baucontainern, nach Fertigstellung der Bauarbeiten auf dem Balkon des Kulturpalastes.

Auch die Dresden Information unterstützt das Projekt nach Kräften. Der so gewonnene Honig ist demnächst als besonders einzigartiges Dresden-Produkt in der Dresden Information an der Frauenkirche erhältlich. Zudem kann man hier mit der Dresdner Bienenweide-Mischung auch Saatgut für den heimischen Balkon oder Garten kaufen und so das Projekt „Bienenstadt Dresden“ nachhaltig unterstützen. Der Echte Dresdner Bienenhonig und die Dresdner Bienenweide-Mischung sind nicht nur witzige Souvenirs für Touristen; auch die Dresdner können damit aktiv zur Versorgung und zum Schutz der Wild- und Honigbienen beitragen.

Marek Decker

Artesischer Brunnen

Liebe(r) Leser(in),

am Artesischen Brunnen in Dresden scheinen sich die Geister zu scheiden. Offiziell ist dieses Brunnenwasser kein Trinkwasser. Das liegt bestimmt am Betreiber des Brunnens (Grünflächenamt Dresden), welcher sicher nicht die ständigen Untersuchungen des Wassers leisten kann. Viele Dresdner schätzen sehr wohl das Wasser des Dresdner Artesischen Brunnens und bevorraten sich mit selbigem vor Ort.

In der aktuellen Ausgabe 2/2014 der Zeitschrift BIO las ich über das Wasser aus Artesischen Brunnen ganz erstaunliches.

Dieses Wasser steigt aus eigener Kraft an die Oberfläche, als lebendiges Wasser. Es ist rein, frei von Schadstoffen und keimfrei. Seine ursprüngliche Molekularstruktur bleibt erhalten. Es ist gering, jedoch für den menschlichen Körper sehr ausgewogen mineralisiert. Es ist wohlschmeckend, erfrischend und ohne Behandlung lange haltbar.

Weiterhin wird über vielfältige positive Wirkungen auf unsere Gesundheit berichtet. Wer Interesse hat sollte in der Zeitschrift einmal nachlesen.

Seit 1836 sprudelt diese gute Quelle, tatsächlich um die Bewohner der Dresdner Neustadt mit Trinkwasser zu versorgen. Der Brunnen befindet sich unweit des Hochhauses am Albertplatz und ist mehr als 240 Meter tief. An dieser Stelle ist er mit einem Brunnenhaus abgedeckt und geschützt. Den Auslauf finden Sie nach dem überqueren der Königsbrücker Strasse vor einer Wohnhausfassade wenige Meter von der kleinen Fontäne des sogenannten Artesischen Brunnens entfernt. Für ortsunkundige ist das etwas verwirrend, denn der Artesische Brunnen begegnet uns unmittelbar an drei verschiedenen Stellen.

Marek Decker

Dresden erreichen

Liebe(r) Leser(in),

Dresden hat eine ausgezeichnete geographische Lage. Wenn Sie mit dem Auto über die A 4 aus Richtung Chemnitz kommend unser Elbflorenz das erste Mal erblicken werden sicher auch Sie begeistert sein. Ich persönlich finde den Blick auf Dresden aus südlicher Richtung (entweder von Altenberg kommend, oder die A 17 bis Dresden Südvorstadt) noch überwältigender. Die Stadt präsentiert sich dann wie eine Perle an der Elbe gelegen. Bei näherer Betrachtung wird sich der erste sehr positive Eindruck noch bestätigen.

Natürlich gelangen Sie auch mit der Deutschen Bahn entspannt nach Dresden. Es gibt unter anderem günstige Verbindungen von Berlin, Hamburg, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Hannover, Köln, Stuttgart, Nürnberg, München und Frankfurt. Im Zug können Sie sich dann schon mal über Dresden, die Landeshauptstadt Sachsens per Internet, eBook oder klassischer Lektüre informieren.

Für alle welche eine etwas zügigere An- und Abreise bevorzugen haben wir auch unseren Flughafen Dresden International. Dieser liegt nur etwa 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Unser Flughafen befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den Autobahnen A 4 und der A 13, so dass auch das Dresdner Umland gut zu erreichen ist. Die Anbindung zur Stadt ist mit S-Bahn, Bussen des Öffentlichen Nahverkehrs oder per Taxi gegeben. Gern können Sie auch unseren Shuttleservice und unsere anderen Transferangebote nutzen. Diese Angebote finden Sie über das entsprechende Menü dieser Seite.

Innerhalb Deutschlands gibt es gute Flugverbindungen von und nach Dresden. Neben Frankfurt am Main und München stehen auch Düsseldorf, Köln-Bonn und Stuttgart auf dem aktuellen Flugplan. Internationale Ziele des aktuellen Sommer Flugplanes sind Antalya, Barcelona, Burgas, Basel, Korfu, Debrecen, Djerba, Fuerteventura, Heraklion, Hurghada, Kos, Krasnodar, London, St. Petersburg, Las Palmas, Enfidha, Palma de Mallorca, Rhodos, Sarmellek, Moskau, Teneriffa, Tjumen und Varna.

Ebenfalls ist eine zunehmende Anzahl von Fernbus Linien zu verzeichnen, welche Dresden mit vielen anderen Städten in Deutschland und Europa relativ preiswert verbindet.

Ganz gleich auf welchem Weg und auf welche Art Sie Dresden erreichen, ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit in Elbflorenz.

Marek Decker

Turbo Chip aus Dresden

Liebe(r) Leser(in),

unter strengster Geheimhaltung haben Wissenschaftler der TU Dresden eine Entwicklung für die nächste digitale Revolution vollbracht. Tomahawk 2 funktioniert bereits als Prototyp im Labor. Der Chip arbeitet wie ein komplettes Rechenzentrum, parallel, statt nacheinander kann er einzelne Befehle an Elektronikbausteine verteilen. Dies bringt hohe Geschwindigkeit und spart Energie. Nach Angaben der Dresdner Forscher haben sie mit Tomahawk etwa fünf Jahre Vorsprung im Vergleich zur internationalen Konkurrenz auf diesem Gebiet.

Wie wird sich die genannte nächste digitale Revolution darstellen?

Prognosen gehen davon aus, daß ab etwa 2020 ein extrem schnelles Internet aufgebaut werden kann. Grundlage für ein Internet in Echtzeit wird ein extrem schneller Mobilfunk mit perfektem Ausfallschutz sein. Dafür wird unter anderem Tomahawk 2 gebraucht.

Anwendungsbereiche dieser Technologie sind vor allem in der Medizintechnik und in der Automobil Industrie zu finden.

(Quelle: SZ)

Dresden zum Entspannen

Liebe(r) Leser(in),

unser geliebtes Dresden begeistert täglich uns Eingeborene und Tausende gern gesehene Gäste aus Nah und Fern. Die Landeshauptstadt Sachsens erlebt schon das vierte Jahr in Folge einen jeweils neuen Rekord in Bezug auf die Tourismus Zahlen. Das Gastgewerbe konnte sich 2013 über 4 130 000 Übernachtungen freuen. Mehr als 2,6 Mio. Besucher zählten die Museen. Die meisten der Übernachtungsgäste kommen weiterhin aus Deutschland (81,2 Prozent). Danach reihen sich Amerikaner, Schweizer und Österreicher ein. Verstärkt zeigen Russen und Chinesen größeres Interesse an Dresden.

Wirtschaftlich betrachtet ist der Tourismus der zweit wichtigste Faktor in unserer Region. Nur die Halbleiterindustrie rangiert an Bedeutung noch davor – wir sprechen vom sogenannten Silicon Valley des Ostens.

Die meisten Touristen besuchen Dresden für zwei bis drei Tage um sich mit den sehr bekannten Bauwerken wie der Semperoper, der Frauenkirche oder dem Dresdner Zwinger vertraut zu machen. Auch diverse Sammlungen wie zum Beispiel die Gemäldegalerie Alte Meister, natürlich ebenso die Neuen Meister, das Neue Grüne Gewölbe mit dem Historischen Grünem Gewölbe, die Türckische Cammer, die Rüstkammer im Riesensaal und natürlich die Fürstengalerie um nur einige zu nennen.

Einige Besucher planen ihren Dresden Aufenthalt etwas großzügiger. Diese haben einerseits die Möglichkeit Dresden noch etwas intensiver zu erleben, andererseits auch die fantastische Umgebung kennen zu lernen. Diese Besuchergruppe interessiert sich auch zunehmend für gute und auch besondere Angebote im Bereich Wellness & Erholung. Potentiell Interessierte werden auf dem Portal www.wellness-regionen.de über spezielle Hotels im Dresdener Raum informiert.

Hier noch meine Tipps für einige Ausflüge in die Umgebung :

Meißen hat eine grandiose, romantische Altstadt und zieht mit der Porzellanmanufaktur Tausende Besucher an. Nicht zu vergessen wären die Albrechtsburg, der Meißner Dom und natürlich Meißner Wein!

Von Meißen gelangt man in ca. 30 Minuten per Auto nach Moritzburg. Das barocke Jagdschloss zählt zu den bedeutendsten und schönsten Barockbauten im sächsischen Raum. Mit einen romantischen Spaziergang vom Barockschloss erreicht man das Fasanenschlösschen im Stil des späten Dresdner Rokoko. Der Fasanengarten und die Hafenanlage mit Deutschlands ältestem Binnenleuchtturm ergänzen dieses wundervolle Ensemble der Moritzburger Kulturlandschaft. Moritzburg ist auch für seine Pferdezucht bekannt. Das sächsische Landgestüt ist in den ehemaligen Jagdstallungen der Wettiner beherbergt. Zu den jährlichen Hengstparaden besuchen tausende Pferdeliebhaber Moritzburg.

Weitere sehr reizvolle und interessante Entdeckungen rund um Dresden sind Pillnitz, die Sächsische Schweiz und natürlich nicht zu vergessen die Region des Erzgebirges.

Na dann wünsche ich eine Gute Reise!

Marek Decker