Handy Hauptstadt Dresden

Liebe(r) Leser(in),

das hätte ich nicht gedacht! Dresden ist nicht nur die Landeshauptstadt Sachsens, sondern auch die Handy Hauptstadt Deutschlands schlecht hin. Das bekannte Magazin CHIP wollte es Ende 2013 ganz genau wissen und hat umfangreiche Tests durchgeführt. So wurden die Messwerte des großen Mobilfunk-Netztest 2013 neu gefiltert, gruppiert, gründlich analysiert und schließlich anhand der Marktanteile netzbetreiberübergreifend ausgewertet. Zwölf deutsche Großstädte wurden genau unter die Lupe genommen: Berlin, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart. Jede dieser Städte wurde zweimal mit einem Technikerteam und speziellen Smartphone-Messrucksäcken besucht. Bewertet wurde die Performance aller Netze beim Telefonieren und mobilen Internetzugang, zum einen aus Sicht eines Kunden mit topaktuellem LTE-Smartphone und ein weiteres mal aus der Perspektive eines Normalnutzers mit UMTS-fähigem Smartphone.

Es ist tatsächlich wahr, Dresden erreicht unter diesen getesteten Städten Platz 1! Beim Telefonieren erreicht die Stadt den sehr guten dritten Rang, nur einen halben Punkt hinter Telefonier-Spitzenreiter Frankfurt/Main. Die Kategorie mobiles Internet wird in Dresden mit dem Gesamtplatz 2 bewertet, alles zusammen ergibt dies die Spitzenposition Platz 1! Gut nutzbar und empfehlenswert zum telefonieren und surfen ist PremiumSIM. Da gibt es zum passenden Vertrag auch passende Smartphones.

Interessant ist sicher auch folgend Statistik:

Statistik: Anzahl der Mobilfunkanschlüsse in Deutschland von 1993 bis 2014 (in Millionen) | Statista

Interessant ist sicher auch, dass die wichtigsten Eigenschaften beim Neukauf eines Mobiltelefons folgende sind: Lange Akkulaufzeit, Internetfähigkeit, hochwertige Verarbeitung, W-LAN Nutzung, Mailfunktion, großes Display, hochwertige Kamera und ein gutes Design sind die am meisten beachteten Faktoren.

Nun gibt es für Dresdner und Gäste gute Neuigkeiten! Dresden bekommt ab Mitte 2015 schrittweise ein kostenlos nutzbares WLAN-Netz, mit nur wenigen Einschränkungen kann so das Internet genutzt werden. Das hat Matthias Hundt von der „Dresden Information GmbH“ (DIG) angekündigt, die das Netz aufbauen und betrieben will. „Wir möchten damit den Standort Dresden attraktiver machen – als Reiseziel, aber zum Beispiel auch für Kongressveranstalter“, sagte er.

Sein Konzept sieht vor, dass sich Dresdner und Dresden-Besucher dann gratis und anonym mit ihren Computertelefonen und anderen mobilen Geräten ins Internet einwählen und ohne Zeitbeschränkung surfen können. Durch Firewalls (Computerschutzschilde) werde gesichert, dass die Nutzer keine „Filesharing“-Dienste für illegale Downloads über dieses „Dresden-WLAN“ verwenden, betonte Hundt. Auch werden zum Beispiel Porno-Seiten gesperrt. Zudem wolle man technische Vorkehrungen treffen, damit Innenstadt-Bewohner das kostenlose Stadtnetz nicht als Ersatz für DSL-Anschlüsse verwenden.

Die ersten Hotspots sollen im Sommer betriebsbereit sein. Geplant ist zunächst etwa ein Dutzend WLAN-Sender für Neumarkt und Theaterplatz. Danach sollen schrittweise weitere touristische Orte wie der Zwinger, der Altmarkt und die Hauptstraße, später auch die Areale am Flughafen und gen TU-Campus folgen. Etwa vier Jahre werde es dauern, schätzt der DIG-Co-Geschäftsführer, bis ein flächendeckendes WLAN-Netz über die Innenstadt sowie ausgewählte andere touristisch relevante Gegenden Dresdens gespannt sei.

In der Nutzung durch private Dresden-Besucher und Kongressgäste sieht die DIG auch das Hauptanliegen des „Dresden-WLAN“. Es werde mit einem Startportal verknüpft wird, auf dem diverse touristische Ziele angepriesen werden.

Marek Decker

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