Das Nymphenbad im Zwinger

Liebe(r) Leser(in),

ein Kleinod im Dresdner Zwinger ist das Nymphenbad. Es versteckt sich etwas hinter dem französischen Pavillon. Haben Sie es jedoch gefunden, so präsentiert sich Ihnen zum Lohn ein Blick auf feinste barocke Brunnenbaukunst. Das Nymphenbad erscheint etwas wie eine wunderschöne Grotte, die Tritonen und Nymphen kombiniert mit tropfsteinartigem Schmuck bilden einen kleinen, aber sehr prachtvollen Festsalon in einzigartiger privater, ja fast intimer Atmosphäre.

Diese barocken Wasserspiele im Dresdner Zwinger werden Sie sicher begeistern. Nehmen Sie sich gern ein wenig Zeit und lassen das Nymphenbad im Dresdner Zwinger mit allen Sinnen auf sich wirken. Die Lebendigkeit der Nymphen, die reizvollen Wasserspiele, all das werden Sie wohltuend wahrnehmen und vor allem in der warmen Jahreszeit werden sie die angenehme Kühle im Nymphenbad genießen. Garantiert!

Für alle die sich noch nicht so gut in Dresden auskennen einige Anmerkungen zum Dresdner Zwinger.

Der Zwinger ist sicher eines der imposantesten Bauwerke des Barock. Auftraggeber und Hauptinitiator bei der Planung und Umsetzung war August der Starke (1670-1733), Kurfürst von Sachsen und König von Polen –  Ideen- und Auftraggeber in einer Person. Mit der Umsetzung wurde als Architekt Matthäus Daniel Pöppelmann (1662-1736) beauftragt. Neben vielen anderen Künstlern prägen die Sandstein Arbeiten des Bildhauers Balthasar Permoser (1651-1732) den Dresdner Zwinger.

Der Bau begann 1709 mit der Orangerie im Zwingergarten. Danach kam der Gedanke zum tragen einen Platz für die höfischen Feste zu schaffen. 1712 kam die Langgalerie und 1714 das Kronentor dazu. Offizielle Einweihung des Dresdner Zwingers wurde 1719 zugleich anläßlich der Hochzeit des Kurprinzen Friedrich August mit der habsburgischen Kaisertochter Maria Josepha gefeiert. Die endgültige Fertigstellung zog sich jedoch noch bis 1728 hin. Es ist, wie man an den Jahreszahlen gut erkennen kann, keine Erfindung unserer heutigen Zeit an derartigen Großprojekte über so lange Zeit zu arbeiten. Getreu dem alten Sprichwort: Was lange währt wird gut!

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Vergnügen beim Besuch des Dresdner Zwingers und des Nymphenbades.

Marek Decker

 

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