Der 583. Dresdner Striezelmarkt

Liebe(r) Leser(in),

es ist wieder soweit, das warten hat ein Ende denn ab dem 29. November wird Dresden wieder zu einer Weihnachtshauptstadt! Der 583. Dresdner Striezelmarkt öffnet wieder seine Pforte. Auf dem wahrscheinlich ältesten Weihnachtsmarkt Deutschlands wird sie auch in diesem Jahr der herrliche Duft gebrannter Mandeln, funkelnder Lichterglanz und zahlreiche Veranstaltungen in eine faszinierende Weihnachtswelt entführen. Selbstverständlich  öffnet der Weihnachtsmann auch in diesem Jahr ab dem 01. Dezember täglich das aktuelle Fenster des riesigen Adventskalenders. Auch darf der traditionelle Weihnachtsmann-Briefkasten auf dem Dresdner Striezelmarkt  nicht fehlen, dieser wird täglich geleert, jedoch empfiehlt es sich seinen Wunschzettel rechtzeitig einzuwerfen – der Weihnachtsmann und seine Wichtel sind viel beschäftigt!

Warum heißt aber unser Dresdner Weihnachtsmarkt Striezelmarkt? Der Name stammt vom sehr bekannten Christstollen, welcher im Mittelhochdeutschen auch als Striezel bezeichnet wird. In jedem Jahr wird diesem tollen Gebäck zu Ehren das traditionelle Dresdner Stollenfest gefeiert. Nicht nur der feierliche Anschnitt des Riesenstollens auf dem Dresdner Striezelmarkt, sondern auch die Prozession des Dresdner Christstollens  durch die barocke Altstadt Dresdens sind absolute Höhepunkte in der Weihnachtszeit.

Mehr zum Thema Dresdner Stollen erfahren Sie auch hier: KLICK

Seine ursprünglichen Wurzeln hat der Markt allerdings nicht im Verkauf der Striezel, sondern in einem Erlass des sächsischen Kurfürsten Friedrich II, der die Durchführung eines freien Marktes 1434 erlaubte. Zunächst wurde der auf dem Markt am Altmarkt vor allem Fleisch verkauft.

Natürlich kommen auch auf dem Dresdner Striezelmarkt die Gaumenfreuden nicht zu kurz. So wird zum Beispiel der Glühwein in eigens für den Dresdner Striezelmarkt hergestellten Tassen ausgeschenkt, welche vom bereits seit 1824 existierende Familienunternehmen Kannegießer Keramik aus dem ostsächsischen Neukirch hergestellt wurden. Die im Preußisch Blau glasierten Tassen für den diesjährigen Striezelmarkt sind limitiert. Es wurden rund 100 000 Exemplare gefertigt. Also auch für Sammler und Souvenierjäger durchaus interessant!

Auch sind natürlich unsere lieben Kleinen nicht vergessen wurden. Auf die jüngsten Besucher des Dresdner Striezelmarkts warten das Wichtel-, Pflaumentoffel- und Knusperhaus, die Weihnachtsbäckerei, die Kindereisenbahn, der Märchenwald, der riesige Adventskalender, das Puppentheater und sogar ein Wichtelkino.

Ich wünsche viel Vergnügen!

Marek Decker

 

 

Weihnachtsstadt Dresden

Liebe(r) Leser(in),

nun ist es wieder so weit – Dresden wurde zur Weihnachts(haupt)stadt!

Der 582. Dresdner Striezelmarkt, Deutschlands ältester und traditionsreichster Weihnachtsmarkt, öffnete am 24.November 2016 wieder seine Pforten. Höhepunkte des Marktes werden unter anderem das Dresdner Pflaumentoffelfest, das Pfefferkuchenfest und das Dresdner Stollenfest sein. Weiterhin finden ein Pyramiden- und Schwibbogenfest statt, sowie das inzwischen traditionelle Baumschmücken.

Etwas ruhiger und meiner persönlichen Meinung nach auch viel besinnlicher gestaltet sich das historische Markttreiben auf dem Dresdner Neumarkt vor der Kulisse der Dresdner Frauenkirche. Dieser recht authentisch nachempfundene Markt bedient die Zeit von 1830 bis ca. 1920 und ist meine ganz persönliche Empfehlung! Auch in diesem Jahr.

Wer es mittelalterlich und deftig mag, kommt gewiss im Stallhof des Dresdner Residenzschlosses auf seine Kosten. Montags bis Donnerstags gibt es dieses Vergnügen gratis, Freitag bis Sonntag kostet dies Spectaculum einen Taler (3 EURO / für Kinder 2 EURO). Auch während der Rauhnächte vom 27. bis 30. 12. wird dieser geringe Wegezoll erhoben. Das ist auch eine weitere Besonderheit dieses Marktes, hier geht das Markttreiben auch nach Weihnachten weiter!

Die gesamte Innenstadt Dresdens verwandelt sich in diesen Tagen zu einer einzigartigen Weihnachtswelt!

Viel Vergnügen!

Marek Decker

Pulsnitzer Pfefferkuchen

Liebe(r) Leser(in),

bald wird es Weihnachten und es gibt bei uns zu diesem besonderen Fest natürlich auch etwas besonderes zu Essen. Neben dem bereits sehr bekannten Original Dresdner Christstollen lieben wir unsere Pulsnitzer Pfefferkuchen.

Zu den Zutaten eines Lebkuchens gehören Honig, Nüsse sowie diverse edle Gewürze. Dies machte Lebkuchen zu einem besonderen Backwerk, welches für die Gesunden eine Speise war, um bei Kräften zu bleiben und für die Kranken um wieder zu Kräften zu kommen. Deshalb nannte man dieses wunderbare Backwerk auch Lebenskuchen. Die Gewürze, welche nicht nur besonders kostbar waren, sondern auch nur als Arznei von Apothekern verkauft werden durften hießen damals allgemein „Pfeffern“ und gaben so dem Backwerk den bis heute bekannten Namen Pfefferkuchen. Das große Geheimnis der Lager- und Gärdauer dieser Grundteige wird noch heute sehr gut gehütet und nur an die Erben der jeweiligen Meister weitergegeben. Auch die heutigen Rezepturen haben ihren Ursprung  in dieser  geheimnisvollen Vergangenheit und werden unter ständiger Kontrolle angewandt und weiter verfeinert und mit modernen Variationen bereichert.

Pulsnitzer Pfefferkuchen

Der Pulsnitzer Pfefferkuchen ist trotz der Geheimniskrämerei ein relativ einfaches Gebäck, deshalb auch heute noch sehr bekömmlich, weil frei von dem ganzen Müll der modernen Nahrungsmittel Industrie.

Qualität wird in Pulsnitz groß geschrieben! Der Teige des Pfefferkuchens wird immer noch nach traditionellen handwerklichen Verfahren und lange vor dem Verbacken hergestellt.

Schon die gewissenhafte Vorbereitung, das Sieden von Honig und Sirup, das Lagern der Grundteige und vieles mehr ist die Basis für die Qualität und Bekömmlichkeit des Pulsnitzer Pfefferkuchens.

Der braune Teig reift in großen Holzfässern vier bis sechs Wochen. Dann erst werden die Gewürze beigegeben wie Zimt, Nelken, Kardamom, Macisblüte, Muskatnuss, Koriander, Fenchel und Anis.

Pulsnitz ist als Sachsens Pfefferkuchenstadt weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Ja sogar in Amerika schätzt man dieses Gebäck natürlich vor allem zur Weihnachtszeit. Seit 1558, wird dieser leckere Kuchen in Pulsnitz hergestellt.
Durch den Pulsnitzer Bäcker und Pfefferküchler Tobias Thomas, der in Thorn seine Backkunst erweiterte, erhielt die hiesige Pfefferküchlerei um 1745 einen bedeutenden Aufschwung. In neun Pfefferküchlereien wird diese Tradition bis heute fortgeführt. Ich hoffe, das es noch lange so bleibt!

Übrigens hat jede Pfefferküchlerei neben den so bekannten gefüllten Spitzen, Pflastersteinen und Makronen ihre eigenen Hausmarken, mit ihrem unverwechselbaren Geschmack.

Marek Decker

Die besten Weihnachtmärkte

Liebe(r) Leser(in),

insgesamt konnte an den vergangenen 10 Tagen  auf der Internetseite www.europeanbestdestinations.org  über den besten Weihnachtsmarkt in Sachen Qualität, Ansehen und Angebot abgestimmt werden. Zehn Städte und deren Weihnachtsmärkte standen bei der Abstimmung zu „Europe’s Best Christmas Market 2014″  zur Auswahl: Barcelona, Basel, Birmingham, Brüssel, Dresden, Köln, Lille, Nürnberg, Straßburg und Wien. Straßburg wurde mit 22,8% der 58.624 Stimmen zum besten Weihnachtsmarkt der Ausgabe 2013-2014 gewählt.

Dresden kann sich über den zweiten Platz freuen. Nicht nur der traditionelle Dresdner Striezelmarkt wird gewürdigt, nein auch die zehn weiteren Weihnachtsmärkte der Stadt werden entsprechend bedacht. Diese sind meist thematisch gestaltet, von der Mittelalterweihnacht bis zum Hüttenzauber haben wir ja einiges zu bieten.

Die weiteren Plätze 3 bis 10 belegen Brüssel, Lille, Nürnberg, Basel, Wien, Köln, Birningham und Barcelona.

Schreiben Sie doch einen Kommentar zu Ihrem liebsten Weihnachtsmarkt.

Marek Decker

Glühwein…lecker!

Liebe(r) Leser(in),

passend zum bevorstehenden 3. Advent möchte ich das leckere Thema Glühwein aufgreifen. Dieser ist sicher der absolute Renner auf allen Weihnachtsmärkten hierzulande. Aber wer hat dieses köstliche Gesöff erfunden?

Eine Spur führt tatsächlich nach Sachsen.

Es ist Dezember 1834. August Raugraf von Wackerbarth steht im Belvedere und draußen ist es kalt, bitterkalt. Die Trauben der herbstlichen Weinlese reifen zu dieser Zeit im Keller zu edlen Tropfen. Der Graf sucht zu diesem Zeitpunkt nach etwas anderem. Ein Trunk der die Kälte vergessen macht, der es warm ums Herz werden läßt zu dieser dunklen und kalten Jahreszeit. Er fügt Safran, Anis und Granatapfel in den Wein und erwärmt die Flüssigkeit!  Der Glühwein war erfunden.

Der Dresdner Archivar, Referatsleiter des Sächsischen Staatsarchiv, Nils Brübach ist fasziniert von August Josef Ludwig von Wackerbarth. Der lebte, hochgebildet, von 1770 bis 1850. Sein Wissen wollte er der Welt hinterlassen. In seinem Nachlass fand Brübach auch ein Rezept zur Herstellung des gewürzten Weines. Für eine Kanne – heute ein knapper Liter – sieht es 240 Gramm Zimt, 120 Gramm Ingwer, 60 Gramm Anis, 60 Gramm Granatapfel, 60 Gramm Muskatnüsse, 60 Gramm Kardamom sowie ein Gran – heute rund 60 Milligramm – Safran vor. Das Ganze muss nach der Wackerbarthschen Rezeptur noch mit Zucker oder Honig gesüßt und abgeschmeckt werden. Na dann, sehr zum Wohle!

An dieser Stelle noch ein Tipp für dieses 3. Adventswochenende. Das heutige Staatsweingut Schloss Wackerbarth in Radebeul veranstaltet diesen tollen Markt:

– Der Manufakturen-Markt im Schloss –

Es erwarten Sie exklusive sächsische Manufakturisten auf Schloss Wackerbarth. Entdecken Sie erlesene Geschenkideen für Groß & Klein, erfahren Sie mehr über das traditionelle sächsische Handwerk und genießen Sie einen guten Tropfen unseres Hauses im stimmungsvoll-weihnachtlichen Ambiente. Unsere kleinen Besucher können in der eigens für sie eingerichteten Weihnachtswerkstatt individuelle Geschenke basteln.

Eintritt 5,- Euro, Kinder bis 16 Jahren frei.

14. & 15. Dezember 2013

Samstag, 10.00 bis 19.00 Uhr
Weihnachtswerkstatt für Kinder 10.00 bis 18.00 Uhr

Sonntag, 10.00 bis 18.00 Uhr
Weihnachtswerkstatt für Kinder 10.00 bis 17.00 Uhr

Anschließend könnte Sie noch der Weihnachtsmarkt in Radebeul Altkötzschenbroda so richtig auf Weihnachten einstimmen.

Viel Spaß!

Marek Decker

Weihnachtsstadt Dresden

Liebe(r) Leser(in),

nun ist es wieder so weit – Dresden wird zur Weihnachts(haupt)stadt!

Der 578. Striezelmarkt, Deutschlands ältester und traditionsreichster Weihnachtsmarkt, öffnet am 28.November 2012 wieder seine Pforten. Höhepunkte des Marktes werden unter anderem das Dresdner Pflaumentoffelfest, das Pfefferkuchenfest und am 08. Dezember das 19. Dresdner Stollenfest sein. Weiterhin finden ein Pyramiden- und Schwibbogenfest statt, sowie am 22. Dezember das Baumschmücken.

 

Etwas ruhiger und meiner persönlichen Meinung nach auch viel besinnlicher gestaltet sich das historische Markttreiben auf dem Dresdner Neumarkt vor der Kulisse der Dresdner Frauenkirche. Dieser recht authentisch nachempfundene Markt bedient die Zeit von 1830 bis ca. 1920 und ist meine ganz persönliche Empfehlung!

Wer es mittelalterlich und deftig mag, kommt gewiss im Stallhof des Dresdner Residenzschlosses auf seine Kosten. Montags bis Donnerstags gibt es dieses Vergnügen gratis, Freitag bis Sonntag kostet dies Spectaculum einen Taler (3 EURO / für Kinder 2 EURO).

Zum zweiten Mal dürfen die Dresdner und ihre Gäste die Funkelstadt erleben. Auf insgesamt 15 000 Quadratmetern bietet diese besondere Erlebniswelt märchenhafte Unterhaltung.

Die gesamte Innenstadt Dresdens verwandelt sich in diesen Tagen zu einer einzigartigen Weihnachtswelt!

Viel Vergnügen!

Marek Decker