DAS INTERNATIONALE DIXIELAND FESTIVAL DRESDEN

Liebe(r) Leser(in),

jedes Jahr im Mai breitet sich in Dresden ein seltsames, ja fast unerklärliches, jedoch nicht krank machendes Fieber epidemieartig aus – die ganze Stadt ist im Dixiefieber. Nicht nur die Dresdner strömen in Scharen zu den zahlreichen Veranstaltungen, nein – einige tausende Gäste aus nah und fern reisen Jahr für Jahr zu uns in die Hauptstadt des Dixieland. Und das seit 1971 – Tendenz steigend!

1978 stand zum ersten Mal eine »Street Parade« aller beteiligten Musiker auf dem Programm. Seit dieser Zeit hat sich diese Parade wohl zum Höhepunkt und Massen Ereignis des Dixieland Festivals entwickelt.

1975 trat mit der Old Merry Tale Band aus Hamburg erstmals eine Band aus der Bundesrepublik Deutschland auf. Die Auflagen der SEDregierenden an die Organisatoren waren dabei – wie in der DDR gemeinhin üblich – recht pedantisch. Ost- und westdeutsche Musiker waren prinzipiell in unterschiedlichen und möglichst weit voneinander entfernten Hotels untergebracht, um eventuelle Ost – West Annäherung von vornherein zu unterbinden.
Ebenso wurde die Gestaltung des Spielplans stark reglementiert. Unter keinen Umständen durften west- und ostdeutsche Musiker gemeinsam auf der Bühne stehen oder überhaupt miteinander musizieren. Anfänglich hieß es gar noch, dass ost- und westdeutsche Bands nicht nacheinander auftreten dürfen. Dazwischen müsste stets eine Band aus dem sozialistischen Ausland spielen. Auf keinen Fall durfte eine West Band am Schluss eines Konzertes auftreten, um sie nicht als Höhepunkt des Abends erscheinen zu lassen. Geholfen haben alle Regeln nichts, Dixie Musiker sind halt sehr spontan und schwer zu disziplinieren!

1989 wusste nach dem Fall der Mauer keiner wie die Zukunft des Dixieland Festivals in Dresden verlaufen wird. Die sogenannte Wende, die so vieles an freien Möglichkeiten gebracht hatte, hat sich in der Anfangsphase als problematisch für das Festival erwiesen. Es gab nun glücklicherweise keine politischen Stolpersteine mehr, jedoch waren die ökonomischen Probleme massiv.
So kam es, dass zum 20. Internationales Dixieland Festival nicht ein einziges Konzert ausverkauft war. Ein Umstand der ein Jahr vorher nicht denkbar gewesen wäre. Wie war das Festival überhaupt zu retten?
Da kam Joachim Schlese auf die Idee, einen Verein zu gründen, die Sächsische Festival Vereinigung e.V.
Heute hat der Verein über 150 Mitstreiter. Sie können wirklich stolz sein in den vergangenen mehr als 40 Jahren ein musikalisch-künstlerisch anspruchsvolles und weitgehend erfolgreiches Festival realisiert zu haben. Menschenmassen im Freudentaumel, begeisterte Musikhörer, bewegte Musikanten und ein breites Medienecho sind Belege und Dank dafür.

In diesem Jahr treffen sich die Dixiefans vom 14. – 21. Mai 2017!

Viel Vergnügen!

Marek Decker

Dresden richtig erleben

Liebe(r) Leser(in),

der Mitteldeutsche Rundfunk hat eine tatsächlich richtig gute Reportage über unser Elbflorenz und Teile der Umgebung gedreht. Axel Bulthaupt ist als Moderator in und um Dresden unterwegs. Es geht nicht nur vordergründig um die bekannten Sehenswürdigkeiten unserer Stadt. Dresden hat eben doch eine Menge mehr zu bieten als die bekannte barocke Altstadt. Axel Bulthaupt entdeckt die Elbmetropole neu und trifft Dresdner, die das Leben in der Stadt durch ihre Kreativität bereichern.
Schöne Luftaufnahmen der Altstadt, ein kurzer Besuch bei August dem Starken und schöne Impressionen der Dresdner Barockbauten – natürlich aus Sächsischem Sandstein.
Allen Dresden Fans, an Dresden Interessierten und natürlich den Dresdnern selbst, möchte ich diesen Film wärmstens empfehlen!

Leider ist der Film auf You Tube nicht immer verfügbar, deshalb hier der Link aus der MDR Mediathek:

Dresden – Sagenhaft

Wussten Sie das es in Dresden jede Menge Bienen gibt? Ja, natürlich jede Menge flotte Bienen, denn in Sachsen leben bekanntlich die schönsten Mädchen! Diese sind aber in dem Fall einmal nicht gemeint, es geht tatsächlich um Honigbienen. Wer sich für das spannende Thema der Stadt Bienen interessiert, hier auf meinem Blog gibt es bereits einen Artiel dazu: Dresden als Bienenstadt

Sehr intensiv wird das Dresdner Szeneviertel Äußere Neustadt unter verschiedenen Aspekten beleuchtet. Ob Bunte Republik Neustadt oder Schaubuden Sommer. Hier lebt die Stadt auf jeden Fall und es lohnt sich auf alle Fälle als Einheimischer oder Besucher sich diesem besonderen Flair hin zu geben.

Anschließend geht es in das nahe gelegene Elbsandsteingebirge – unsere Sächsische Schweiz. Wild romantisch und von Dresden aus in einer knappen Stunde zu erreichen. Super!

Axel Bulthaupt bewegt sich nun auf der Elbe mittels Floß und charmanter Flößerin wieder in Richtung Dresden. Auch der Sächsische Wein spielt eine bedeutende Rolle, wir befinden uns ja an der Sächsischen Weinstrasse.

Eine tolle Abendstimmung mit sehr schönen Aufnahmen der Stadt. Es wird Nacht und in dieser Reportage können wir sogar noch den nächsten Morgen erleben. Auch wird das Thema Einwanderung im Beitrag integriert. Ich denke das positive Beispiel aus dem Film des MDR stimmt uns hoffnungsvoll.

Viel Vergnügen!

Marek Decker

Weihnachtsstadt Dresden

Liebe(r) Leser(in),

nun ist es wieder so weit – Dresden wurde zur Weihnachts(haupt)stadt!

Der 582. Dresdner Striezelmarkt, Deutschlands ältester und traditionsreichster Weihnachtsmarkt, öffnete am 24.November 2016 wieder seine Pforten. Höhepunkte des Marktes werden unter anderem das Dresdner Pflaumentoffelfest, das Pfefferkuchenfest und das Dresdner Stollenfest sein. Weiterhin finden ein Pyramiden- und Schwibbogenfest statt, sowie das inzwischen traditionelle Baumschmücken.

Etwas ruhiger und meiner persönlichen Meinung nach auch viel besinnlicher gestaltet sich das historische Markttreiben auf dem Dresdner Neumarkt vor der Kulisse der Dresdner Frauenkirche. Dieser recht authentisch nachempfundene Markt bedient die Zeit von 1830 bis ca. 1920 und ist meine ganz persönliche Empfehlung! Auch in diesem Jahr.

Wer es mittelalterlich und deftig mag, kommt gewiss im Stallhof des Dresdner Residenzschlosses auf seine Kosten. Montags bis Donnerstags gibt es dieses Vergnügen gratis, Freitag bis Sonntag kostet dies Spectaculum einen Taler (3 EURO / für Kinder 2 EURO). Auch während der Rauhnächte vom 27. bis 30. 12. wird dieser geringe Wegezoll erhoben. Das ist auch eine weitere Besonderheit dieses Marktes, hier geht das Markttreiben auch nach Weihnachten weiter!

Die gesamte Innenstadt Dresdens verwandelt sich in diesen Tagen zu einer einzigartigen Weihnachtswelt!

Viel Vergnügen!

Marek Decker

Ihre Busreise nach Dresden

Liebe(r) Leser(in),

Bus fahren liegt absolut im Trend! Noch vor wenigen Jahren verband man mit dieser Art zu reisen das Sinnbild des Senioren Ausfluges, jedoch hat sich dies spätestens mit den vielfältigen Angeboten der Fernbuslinien grundlegend geändert. Das Publikum hat sich stark verjüngt. Attraktive Fahrpreise, komplette online Abwicklung der Buchung, kostenfreie Nutzung des Internet im Bus, ja sie können sogar live die aktuelle Position des jeweiligen Fahrzeuges verfolgen – alles Faktoren um ein breites Spektrum an Fahrgästen zu begeistern.

Es gibt natürlich noch weitaus mehr gute Gründe kein eigenes Fahrzeug zu benutzen. Bus fahren spart bereits mehr als 90% des CO2-Ausstoßes ein. Der Kraftstoffverbrauch je Person und 100 km gefahrener Strecke liegt bei nur 0,5 bis 2,5 Liter Kraftstoff, abhängig von der Auslastung eines Reise- oder Linien Busses. Nutzer tun also viel Gutes für Ihre Mitmenschen, für den Natur- und Klimaschutz. Auch ihre Fahrt mit dem Bus hilft dabei die Lebensqualität für sich selbst und die kommenden Generationen zu erhalten. Sie ersparen sich einigen Stress, Staus werden durch vermindertes Fahrzeugaufkommen vermieden und sie können auch ihren persönlichen Geldbeutel schonen.

Mir persönlich wäre es natürlich am liebsten wenn Sie ihre Busreise nach Dresden buchen, denn meine Webseite beschäftigt sich mit meiner Heimatstadt. Wenn sie keine organisierte Busreise mögen, dann nutzen sie alternativ das Netz der Fernbusse. Dresden ist auch mit diesem Verkehrsmittel sehr gut zu erreichen.

Die Vielzahl der verschiedenen Angebote ist oft schwierig zu überschauen. Überblick über Fernlinien- Reise- oder Mietbus Angebote bietet das Portal Reisebus24.de. Es hilft ihnen bei Busreisen aller Art den Durchblick zu behalten und genau das zu finden was sie auch benötigen. Abgerundet wird dieser Service durch zahlreiche nützliche Informationen rund um die Themen Bus und Reisen.

Einen weiteren Aspekt möchte ich gern noch anmerken. Busreisen sind auch für ganz spezielle Reiseziele sehr zu empfehlen. Ich denke dabei zum Beispiel an Reisen in Zielgebiete wie die Schweiz oder Norwegen. Das sind recht teure Reiseländer wenn man individuell unterwegs ist. Jedoch können sie hier bei einer organisierten Gruppenreise sehr viel Geld sparen, denn die Reiseveranstalter können bei Übernachtungen und anderen touristischen Angeboten sehr viel bessere Preise erzielen.

Ich wünsche Ihnen eine Gute (Bus)Reise!

Marek Decker

 

Die Dresdner Bergbahnen

Liebe(r) Leser(in),

unser Elbflorenz (wie Dresden oft und gern genannt wird) hat nicht nur Kunst und Kultur der Spitzenklasse zu bieten, nein auch technische Meisterleistungen erwarten Sie als interessierten Besucher.

Am malerischen Loschwitzer Elbhang prägen die Schwebebahn und die Standseilbahn seit mehr als 100 Jahren das Landschaftsbild. Sie sind nicht nur öffentliches Nahverkehrsmittel, sondern beide Bahnen haben sich zu bedeutenden touristischen Attraktion in Dresden entwickelt. Die Dresdner Standseilbahn fährt vom Körnerplatz hinauf zum Stadtteil Weißer Hirsch, dem bekannten Dresdner Villenviertel. In unmittelbarer Nähe des Körnerplatzes befindet sich auch die Talstation der Schwebebahn, die nach Oberloschwitz führt. Hier erwartet Sie vom sogenannten Balkon Dresdens ein herrlicher Blick über die Stadt.
Nicht nur aufgrund ihres einzigartigen Charmes ist eine Fahrt mit den Dresdner Bergbahnen ein besonderes Erlebnis. Die Bergstation der Schwebebahn bietet den Besuchern einen ebenso grandiosen Ausblick über das Dresdner Elbtal und hält für Technikfreunde eine interessante Ausstellungen zum Betrieb der Bahnen bereit. Der Aussichtsturm sowie die Ausstellung sind täglich während der Betriebszeiten der Schwebebahn geöffnet.
Bis zum Herbst diesen Jahres gibt es ebenfalls eine Sonderausstellung zur Erfindung des Drahtseiles, welche erst einmal schon absolut wichtig für die technische Umsetzung unserer Dresdner Bergbahnen war. Klingt gar nicht so sehr spektakulär, aber lassen Sie sich gern überraschen!

Noch ein Tipp: Am 07. Mai 2016 feiert die Dresdner Schwebebahn Geburtstag. Sie wird in diesem Jahr 115 Jahre alt. Von 10 bis 22 Uhr wird mit einem abwechslungsreichen Programm an der Bergstation der Schwebebahn in Oberloschwitz gefeiert. So können Technikfreunde unter fachkundiger Führung das Maschinenhaus erkunden. Für die Kinder gibt es ein interessantes Programm, Bewegungshungrige kommen auch auf ihre Kosten, denn es stehen die Bikes der Sächsischen Zeitung für Touren in die Umgebung parat. Für musikalische Unterhaltung werden interessante Nachwuchskünstler sorgen.

Ab 19 Uhr wird sie Soulsurfer Prince Alec musikalisch in den Abend begleiten. Mit einem gigantischem Blick über das Dresdner Lichtermeer können sie dann diesen Geburtstag ausklingen lassen.

Marek Decker

Dresden im 5 Sterne Hotel

Liebe(r) Leser(in),

ab sofort gibt es eine fast unglaubliche Aktion!

Bereits ab 89 € p.P. geht es für 2 Übernachtungen inkl. Frühstück nach Elbflorenz. Ihr Hotel wird das 5 Sterne Hotel Gewandhaus Dresden sein, welches nach umfangreichen Renovierungen in diesem Jahr 1-jähriges Jubiläum feiert. Das Hotel liegt im Herzen der Stadt und genießt einen hervorragenden Ruf!

In diesem Spezial Paket ist bereits ein reichhaltiges Frühstücksbuffet sowie eine Flasche Begrüßungssekt und ein Jubiläumstörtchen auf dem Zimmer enthalten. Was will man mehr???

5-Sterne Hotel Gewandhaus Dresden

Ich denke dieses Angebot wird bald ausverkauft sein, also nicht lang zögern.
Zur weiteren Gestaltung Ihres individuellen Dresden Aufenthaltes finden Sie auf unserer Webseite jede Menge Tipps.

Sächs.Dampfschiff.Schlössertour 142 (2)

Ich wünsche Ihnen schon jetzt einen tollen Aufenthalt in unserem Elbflorenz!

Marek Decker

P.S. Über Ihr kurzes Feedback in Form eines Kommentares würde ich mich sehr freuen.

Dresden geht voran

Liebe(r) Leser(in),

noch bis zur sogenannten Wende 1989 war Dresden das Tal der Ahnungslosen. So wurden wir belächelt, weil wir im Elbtal kaum eine Chance hatten westliche Radiosender zu empfangen. Vom Westfernsehen konnten wir nur träumen. Auch Telefonanschlüsse waren Mangelware. An der guten alten Telefonzelle konnte es schon passieren, das wir auch mal anstehen durften. Ja so war es halt.

Ab 1990 hat sich dann aber auch im Dresdner Raum vieles sehr schnell verbessert. Das eigene Festnetztelefon zu Hause war schon ein wesentlicher Fortschritt. Ich erinnere mich noch an die ersten Mobiltelefone. Sie ähnelten in ihrer Größe einem Feldtelefon und kosteten wahrscheinlich ein Vermögen.

Heute hat sich da einiges getan. Das gute alte Handy wird durch Smartphone und Co. in den Hintergrund gedrängt. Zahlreiche Anbieter mit günstigen Tarifen werben um die Gunst der Kunden, so zum Beispiel ein Angebot mit recht guten Konditionen, discoSURF. Fast überall sind wir mittels Mobilfunk und Internet zu erreichen. Die Kabelnetze werden ausgebaut und die Haushalte verfügen oft schon über schnelles Internet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s. Das ist schon schnell, aber es wird noch viel besser.

Vor einiger Zeit schrieb ich diesen Artikel: Der Turbo Chip aus Dresden

Genau dieser Chip ist die Voraussetzung für künftig noch sehr viel schnelleres Internet, welches sozusagen Prozesse in Echtzeit ermöglichen wird. So entwickelt das Team um Prof. Gerhard Fettweis eine neue Datenfunktechnik „Terabit-WLAN“, die Informationen etwa 1000-mal schneller als heutige WLAN-Sender übertragen kann. Rund sieben Millionen Euro Forschungsförderung wurden für diesen Zweck bei der EU beantragt.

Um sich diese Entwicklung vorstellen zu können hier mal ein paar Vergleichsdaten: Derzeit können handelsübliche Computer und Computertelefone Daten in der Praxis meist mit einer Geschwindigkeit von 54 Megabit je Sekunde (entspricht etwa sechs Fotos pro Sekunde) übertragen. Die jüngsten WLAN-Geräte sind inzwischen in den Gigabit-Bereich vorgestoßen, aber noch kaum verfügbar. Ein Terabit-WLAN-Gerät könnte dann ganze Spielfilm-Sammlungen binnen Sekunden übertragen. Parallel dazu arbeitet das Team von Prof. Fettweis jüngst in Dresden auch am Mobilfunk der nächsten Generation, der ebenfalls höherer Geschwindigkeiten als bisher ermöglichen soll, vor allem aber äußerst reaktionsschnell funken soll.

Wir sind dann mal gespannt!

Marek Decker

Pulsnitzer Pfefferkuchen

Liebe(r) Leser(in),

bald wird es Weihnachten und es gibt bei uns zu diesem besonderen Fest natürlich auch etwas besonderes zu Essen. Neben dem bereits sehr bekannten Original Dresdner Christstollen lieben wir unsere Pulsnitzer Pfefferkuchen.

Zu den Zutaten eines Lebkuchens gehören Honig, Nüsse sowie diverse edle Gewürze. Dies machte Lebkuchen zu einem besonderen Backwerk, welches für die Gesunden eine Speise war, um bei Kräften zu bleiben und für die Kranken um wieder zu Kräften zu kommen. Deshalb nannte man dieses wunderbare Backwerk auch Lebenskuchen. Die Gewürze, welche nicht nur besonders kostbar waren, sondern auch nur als Arznei von Apothekern verkauft werden durften hießen damals allgemein „Pfeffern“ und gaben so dem Backwerk den bis heute bekannten Namen Pfefferkuchen. Das große Geheimnis der Lager- und Gärdauer dieser Grundteige wird noch heute sehr gut gehütet und nur an die Erben der jeweiligen Meister weitergegeben. Auch die heutigen Rezepturen haben ihren Ursprung  in dieser  geheimnisvollen Vergangenheit und werden unter ständiger Kontrolle angewandt und weiter verfeinert und mit modernen Variationen bereichert.

Pulsnitzer Pfefferkuchen

Der Pulsnitzer Pfefferkuchen ist trotz der Geheimniskrämerei ein relativ einfaches Gebäck, deshalb auch heute noch sehr bekömmlich, weil frei von dem ganzen Müll der modernen Nahrungsmittel Industrie.

Qualität wird in Pulsnitz groß geschrieben! Der Teige des Pfefferkuchens wird immer noch nach traditionellen handwerklichen Verfahren und lange vor dem Verbacken hergestellt.

Schon die gewissenhafte Vorbereitung, das Sieden von Honig und Sirup, das Lagern der Grundteige und vieles mehr ist die Basis für die Qualität und Bekömmlichkeit des Pulsnitzer Pfefferkuchens.

Der braune Teig reift in großen Holzfässern vier bis sechs Wochen. Dann erst werden die Gewürze beigegeben wie Zimt, Nelken, Kardamom, Macisblüte, Muskatnuss, Koriander, Fenchel und Anis.

Pulsnitz ist als Sachsens Pfefferkuchenstadt weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Ja sogar in Amerika schätzt man dieses Gebäck natürlich vor allem zur Weihnachtszeit. Seit 1558, wird dieser leckere Kuchen in Pulsnitz hergestellt.
Durch den Pulsnitzer Bäcker und Pfefferküchler Tobias Thomas, der in Thorn seine Backkunst erweiterte, erhielt die hiesige Pfefferküchlerei um 1745 einen bedeutenden Aufschwung. In neun Pfefferküchlereien wird diese Tradition bis heute fortgeführt. Ich hoffe, das es noch lange so bleibt!

Übrigens hat jede Pfefferküchlerei neben den so bekannten gefüllten Spitzen, Pflastersteinen und Makronen ihre eigenen Hausmarken, mit ihrem unverwechselbaren Geschmack.

Marek Decker

Tutanchamun in Dresden

Liebe(r) Leser(in),

seit dem 01. Oktober 2015 bis zum 28. Februar 2016 ist diese sensationelle Ausstellung in Dresden zu sehen (Zeitenströmung | Halle 12 ,Königsbrücker Straße 96, 01099 Dresden).

TUTANCHAMUN – Sein Grab und seine Schätze

Wer war Tutanchamun? 1332 v. Chr. bestieg er mit gerade neun Jahren als einer der letzten Könige der 18. Dynastie den Thron. Sein Vater war der Ketzerkönig Echnaton, der Name der Mutter ist noch unbekannt. Wahrscheinlich litt der junge König an diversen schweren Krankheiten. Die bedeutendste Leistung unter seiner Herrschaft war die Abkehr von den radikalen religiösen Reformen seines Vaters, die das Land destabilisierten.Bereits nach neun Jahren seiner Zeit auf dem Thron verstarb Tutanchamun, vermutlich an einer Infektion als Folge einer Knieverletzung.
Dem Archäologen Howard Carter ist das Auffinden der Grabkammer Tutanchamuns zu verdanken. Ab 1917 wurde fünf Jahre lang die Grabkammer vergeblich gesucht. Während einer letzten Grabungssaison hat Carter im November 1922 schließlich Glück und präsentiert der Welt diesen ganz besonderen Sensationsfund. Nun begann die Arbeit erst richtig. Zehn Jahre lang, von der ersten Bestandsaufnahme bis zur Überführung des letzten Fundstücks ins Museum, hat der exellente Fotograf Harry Burton die Arbeiten im Grab von Tutanchamun lückenlos dokumentiert. Diese fantastischen Bilder haben dem Pharao Tutanchamun wohl erst wirkliche Unsterblichkeit verliehen. Das Ergebnis seiner Arbeit sind 2800 großformatige Glasnegative, die sämtliche Fundobjekte, ihre Lage im Grab, sowie jeden einzelnen Arbeitsschritt der Ausgrabung lückenlos und mit höchster Präzision dokumentieren. So wurde auch die Grundlage für diese, aktuelle, besondere Ausstellung geschaffen, die nun auch in Dresden zu sehen und zu erleben ist.

Die Ausstellung TUTANCHAMUN – SEIN GRAB UND DIE SCHÄTZE ist anders als andere archäologische Präsentationen. Die Besucher sollen eine Ausgrabungsgeschichte voller Spannung und Abenteuer komplex nacherleben können. Einschränkend wirkt dabei allerdings die fehlende Möglichkeit, empfindliche und schützenswerte Originale präsentieren zu können. In der Dresdner Ausstellung sind deshalb aufwändig gearbeitete Repliken zu sehen.

Sicher ist diese Ausstellung ein Gesamterlebnis – auch für die ganze Familie. Ein kleiner Tipp noch zum Schluß. Mit einem Zeitfenster Ticket können Sie ganz entspannt, ohne vorher anstehen zu müssen diese besondere Schau genießen.

Über den folgenden Link gelangen Sie zu den Tickets:


Tutanchamun in Dresden
Tutanchamun in Dresden erleben

Viel Vergnügen!

Marek Decker

Zoo Dresden

Liebe(r) Leser(in),

der Zoologische Garten in Dresden ist der viertälteste Zoo Deutschlands. Er grenzt an den Dresdner Großen Garten an und befindet sich damit  in unmittelbarer Nähe zur Dresdner Parkeisenbahn, welche vor allem für Kinder eine wunderbare Attraktion ist. Auch ein Besuch des Botanischen Gartens lohnt sich. Begeisterte Autofans kommen hier ebenso auf ihre Kosten, denn die sogenannte Gläserne Manufaktur von Volkswagen befindet sich ebenfalls hier.

Aber bleiben wir beim Zoo Dresden. Aktuell beherbergt der Zoo Dresden mehr als 2.000 Tiere in mehr als 300 Arten und das Ganze präsentiert sich auf einer Fläche von rund  13 Hektar. Der aktuelle Tierbestand lädt Sie zu einer faszinierende Reise durch alle Kontinente der Erde ein. Entdecken Sie Vikunjas, Nandus und Wasserschweine auf der Südamerika-Anlage, asiatische Huftiere wie den seltenen Mishmi-Takin und den Schweinshirsch sowie asiatische Zwergotter und Orang-Utans. Schauen Sie in der Tundravoliere oder bei den australischen Roten Riesenkängurus vorbei. Der besondere Stolz des Dresdner Zoos sind die afrikanischen Tiere und vor allem die Koalas!

Viele Tieranlagen wurden in den letzten Jahren modernisiert, vergrößert und naturnah gestaltet. So erhielten zum Beispiel die Orang-Utans  eine Freianlage, die Humboldt-Pinguine eine gänzlich neue Anlage, in der durch große Glasscheiben die Schwimmkünste dieser aus Südamerika stammenden Vögel bewundert werden können. Durch die Zusammenlegung von Einzelgehegen entstanden interessante regionale Tiervergesellschaftungen auf größeren Flächen, wie z.B. der Südamerika-Anlage und der Giraffen- und Zebraanlage.

Aber erleben Sie am besten selbst bei einem Besuch des Dresdner Zoos zum Beispiel die begehbaren Kattainsel, die Löwen- und Karakalschlucht, die im Jahr 2008 eröffnete Giraffen- und Zebraanlage, das Afrikahaus oder die ebenfalls begehbare Tundra Voliere.

Einen weiteren Höhepunkt in der Geschichte des Dresdner Zoologischen Gartens gab es im Juli 2010. Die Eröffnung des „Prof. Brandes-Haus“. Dieses Tropenhaus bietet zahlreichen Affenarten und Faultieren einen naturnahen Lebensraum. Die Koalas können hier ebenfalls täglich beobachtet werden und diese possierlichen Tierchen gehören zu den Besucherlieblingen des Zoos. Übrigens erhalten die Koalas täglich um 10.30 Uhr ihren frischen Eukalyptus – nur so als Tipp.

Viel Vergnügen bei Ihrem Zoobesuch!

Marek Decker

Das Nymphenbad im Zwinger

Liebe(r) Leser(in),

ein Kleinod im Dresdner Zwinger ist das Nymphenbad. Es versteckt sich etwas hinter dem französischen Pavillon. Haben Sie es jedoch gefunden, so präsentiert sich Ihnen zum Lohn ein Blick auf feinste barocke Brunnenbaukunst. Das Nymphenbad erscheint etwas wie eine wunderschöne Grotte, die Tritonen und Nymphen kombiniert mit tropfsteinartigem Schmuck bilden einen kleinen, aber sehr prachtvollen Festsalon in einzigartiger privater, ja fast intimer Atmosphäre.

Diese barocken Wasserspiele im Dresdner Zwinger werden Sie sicher begeistern. Nehmen Sie sich gern ein wenig Zeit und lassen das Nymphenbad im Dresdner Zwinger mit allen Sinnen auf sich wirken. Die Lebendigkeit der Nymphen, die reizvollen Wasserspiele, all das werden Sie wohltuend wahrnehmen und vor allem in der warmen Jahreszeit werden sie die angenehme Kühle im Nymphenbad genießen. Garantiert!

Für alle die sich noch nicht so gut in Dresden auskennen einige Anmerkungen zum Dresdner Zwinger.

Der Zwinger ist sicher eines der imposantesten Bauwerke des Barock. Auftraggeber und Hauptinitiator bei der Planung und Umsetzung war August der Starke (1670-1733), Kurfürst von Sachsen und König von Polen –  Ideen- und Auftraggeber in einer Person. Mit der Umsetzung wurde als Architekt Matthäus Daniel Pöppelmann (1662-1736) beauftragt. Neben vielen anderen Künstlern prägen die Sandstein Arbeiten des Bildhauers Balthasar Permoser (1651-1732) den Dresdner Zwinger.

Der Bau begann 1709 mit der Orangerie im Zwingergarten. Danach kam der Gedanke zum tragen einen Platz für die höfischen Feste zu schaffen. 1712 kam die Langgalerie und 1714 das Kronentor dazu. Offizielle Einweihung des Dresdner Zwingers wurde 1719 zugleich anläßlich der Hochzeit des Kurprinzen Friedrich August mit der habsburgischen Kaisertochter Maria Josepha gefeiert. Die endgültige Fertigstellung zog sich jedoch noch bis 1728 hin. Es ist, wie man an den Jahreszahlen gut erkennen kann, keine Erfindung unserer heutigen Zeit an derartigen Großprojekte über so lange Zeit zu arbeiten. Getreu dem alten Sprichwort: Was lange währt wird gut!

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Vergnügen beim Besuch des Dresdner Zwingers und des Nymphenbades.

Marek Decker

 

Handy Hauptstadt Dresden

Liebe(r) Leser(in),

das hätte ich nicht gedacht! Dresden ist nicht nur die Landeshauptstadt Sachsens, sondern auch die Handy Hauptstadt Deutschlands schlecht hin. Das bekannte Magazin CHIP wollte es Ende 2013 ganz genau wissen und hat umfangreiche Tests durchgeführt. So wurden die Messwerte des großen Mobilfunk-Netztest 2013 neu gefiltert, gruppiert, gründlich analysiert und schließlich anhand der Marktanteile netzbetreiberübergreifend ausgewertet. Zwölf deutsche Großstädte wurden genau unter die Lupe genommen: Berlin, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart. Jede dieser Städte wurde zweimal mit einem Technikerteam und speziellen Smartphone-Messrucksäcken besucht. Bewertet wurde die Performance aller Netze beim Telefonieren und mobilen Internetzugang, zum einen aus Sicht eines Kunden mit topaktuellem LTE-Smartphone und ein weiteres mal aus der Perspektive eines Normalnutzers mit UMTS-fähigem Smartphone.

Es ist tatsächlich wahr, Dresden erreicht unter diesen getesteten Städten Platz 1! Beim Telefonieren erreicht die Stadt den sehr guten dritten Rang, nur einen halben Punkt hinter Telefonier-Spitzenreiter Frankfurt/Main. Die Kategorie mobiles Internet wird in Dresden mit dem Gesamtplatz 2 bewertet, alles zusammen ergibt dies die Spitzenposition Platz 1! Gut nutzbar und empfehlenswert zum telefonieren und surfen ist PremiumSIM. Da gibt es zum passenden Vertrag auch passende Smartphones.

Interessant ist sicher auch folgend Statistik:

Statistik: Anzahl der Mobilfunkanschlüsse in Deutschland von 1993 bis 2014 (in Millionen) | Statista

Interessant ist sicher auch, dass die wichtigsten Eigenschaften beim Neukauf eines Mobiltelefons folgende sind: Lange Akkulaufzeit, Internetfähigkeit, hochwertige Verarbeitung, W-LAN Nutzung, Mailfunktion, großes Display, hochwertige Kamera und ein gutes Design sind die am meisten beachteten Faktoren.

Nun gibt es für Dresdner und Gäste gute Neuigkeiten! Dresden bekommt ab Mitte 2015 schrittweise ein kostenlos nutzbares WLAN-Netz, mit nur wenigen Einschränkungen kann so das Internet genutzt werden. Das hat Matthias Hundt von der „Dresden Information GmbH“ (DIG) angekündigt, die das Netz aufbauen und betrieben will. „Wir möchten damit den Standort Dresden attraktiver machen – als Reiseziel, aber zum Beispiel auch für Kongressveranstalter“, sagte er.

Sein Konzept sieht vor, dass sich Dresdner und Dresden-Besucher dann gratis und anonym mit ihren Computertelefonen und anderen mobilen Geräten ins Internet einwählen und ohne Zeitbeschränkung surfen können. Durch Firewalls (Computerschutzschilde) werde gesichert, dass die Nutzer keine „Filesharing“-Dienste für illegale Downloads über dieses „Dresden-WLAN“ verwenden, betonte Hundt. Auch werden zum Beispiel Porno-Seiten gesperrt. Zudem wolle man technische Vorkehrungen treffen, damit Innenstadt-Bewohner das kostenlose Stadtnetz nicht als Ersatz für DSL-Anschlüsse verwenden.

Die ersten Hotspots sollen im Sommer betriebsbereit sein. Geplant ist zunächst etwa ein Dutzend WLAN-Sender für Neumarkt und Theaterplatz. Danach sollen schrittweise weitere touristische Orte wie der Zwinger, der Altmarkt und die Hauptstraße, später auch die Areale am Flughafen und gen TU-Campus folgen. Etwa vier Jahre werde es dauern, schätzt der DIG-Co-Geschäftsführer, bis ein flächendeckendes WLAN-Netz über die Innenstadt sowie ausgewählte andere touristisch relevante Gegenden Dresdens gespannt sei.

In der Nutzung durch private Dresden-Besucher und Kongressgäste sieht die DIG auch das Hauptanliegen des „Dresden-WLAN“. Es werde mit einem Startportal verknüpft wird, auf dem diverse touristische Ziele angepriesen werden.

Marek Decker

Gesamtkunstwerk Dresden

Liebe(r) Leser(in),

unser Dresden begeistert immer wieder Touristen aus aller Welt, aber auch uns Eingeborene, als Gesamtkunstwerk. Beeindruckende, einzigartige Bauwerke und Kunstschätze aus vielen Epochen, Orchester und Chöre mit Weltruhm, sowie eine vielfältige und beeindruckende Anzahl und Auswahl an Museen sind Anziehungspunkte für zig Tausende Menschen.

Dresden ist einfach eine spannende Mischung aus Tradition und Moderne mit einem ordentlichen Schuss sächsischer Freundlichkeit, gepaart mit der sprichwörtlichen sächsischen Gemütlichkeit. Nehmen Sie sich Zeit für eine Pause im Cafe und erleben bei einem Schälchen Heeßen und nem Stickel Eierschecke diese Gemütlichkeit der Sachsen. Sollte Ihr persönlicher Dresden Besuch noch etwas warten müssen – kein Problem – das Rezept für die legendäre Dresdner Eierschecke finden Sie natürlich auch hier bei uns auf dem Blog!

Gern unternehmen Dresdner und ihre Gäste eine Tour auf der Elbe mit der Flotte der Sächsischen Dampfschifffahrt, sie ist übrigens die grösste Raddampferflotte der Welt.  Dresden und die tolle Umgebung vom Fluss aus zu erleben ist grandios. Wenn Sie mögen, erfahren Sie über den folgenden Link mehr. KLICK

Dresden wird sehr oft auch Elbflorenz (Das Florenz an der Elbe) genannt. Eine Fülle an Sehenswürdigkeiten erwarten Sie als interessierten Besucher. Sicherlich kann man nicht alle Museen, Kirche und Ausstellungen besuchen. Mit einer geplanten Tour können aber sowohl Highlights besucht, als auch Kleinode entdeckt werden.

Dresden für zwei bis drei Tage zu besuchen liegt voll im Trend, ist natürlich viel zu kurz  ;-)! Einige Tipps für Ihre persönliche Planung habe ich auf dieser Seite unter dem Menüpunkt Dresden erleben für Sie zusammen gestellt.

Viel Vergnügen!

Marek Decker

Musik für den Frieden

Erinnern, Gedenken, Mahnen – Musik für den Frieden

Ein Konzert mit dem Kammerchor „Cantus Dorsten“ in der Dreikönigskirche

Pausenloses Gebrüll von Detonationen und Feuerbällen – eine Stadt in Flammen. Das Schicksal, dass Dresden am 13. Februar 1945 ereilte, sollte am 22. März die Kleinstadt Dorsten am nördlichen Rande des Ruhrgebiets zu 92 Prozent zerstören. Das einschneidende Erlebnis der totalen Zerstörung hat in den folgenden Jahrzehnten in der „Kleinen Hansestadt an der Lippe“ Bemerkenswertes angestoßen. Nicht Wut stand bei den Bürgern im Vordergrund, sondern Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit. Am Anfang standen ab Ende der 1950er Jahre Städtepartnerschaften in Frankreich und Großbritannien als Zeichen der Völkerverständigung. In den 1980ern dann die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit in der eigenen Stadt, aus der das einzigartige „Jüdische Museum Westfalen“ hervorgegangen ist. Das Gedenken an die Verbrechen der NS-Zeit ist somit in Dorsten im Alltag angekommen, ist Bestandteil der Gesellschaft und bietet eine Plattform für Diskussionen um Frieden in der Welt von heute. Zum 70-jährigen Gedenken der Zerstörung  hat der Kammerchor „Cantus Dorsten“ ein besonderes Konzert vorbereitet, das die 16 Sängerinnen und Sänger am 14.2. erstmals in Dresden in der Dreikönigskirche präsentieren. U.a. mit a-cappella Motetten der Renaissance, einer Messe von Orlando di Lasso und „Wie liegt die Stadt so wüst“ von Rudolf Mauersberger. Neben dem Gedenken an die Toten der Bombardierungen steht mit dem zentralen Werk „Misere“ – Erbarme Dich Herr –  von Gregorio Allegri aber auch die Abbitte für begangene Sünden im Fokus  „Tunc acceptabis sacrificium iustitiae oblationes et holocausta“  – Dann wirst du das Opfer der Gerechtigkeit empfangen, Geschenke und Brandopfer…

Dresden – Dreikönigskirche Samstag 14.02. 20 Uhr – Tickets 8.80 Euro bei reservix.de und an der Abendkasse.

Der Kammerchor Cantus Dorsten wurde im Januar 2005 von Dr. Hans-Jakob Gerlings, Kantor an der katholischen St. Agatha-Kirche in Dorsten gegründet und widmet sich anspruchsvoller a-cappella-Chormusik.

 

Pressemitteilung Cantus Dorsten 04.02.2015

Barbara Seppi

DRESDEN 1945

Liebe(r) Leser(in),

nun ist es wieder soweit. Ab dem 14. Januar 2017 bis zum 11. Juni 2017 können Sie das Meisterwerk Yadegar Asisis im Panometer Dresden wieder erleben.

DRESDEN 1945:  Sie erleben eine Zeitreise in die Stadt Dresden unmittelbar nach den Bombardements 1945. Vom Rathausturm sehen Sie die zerstörte Stadt, aus der noch Rauchsäulen aufsteigen. Das jüngste vollendete Projekt Yadegar Asisis thematisiert Tragik und Hoffnung in Europa. Es zeigt nicht allein die Tragödie von Dresden, sondern verweist auch auf die Wechselwirkungen in der kriegerischen europäischen Geschichte. 1945 wurden neben zahlreichen deutschen Städten auch viele europäische Städte wie Rotterdam, Coventry, Stalingrad oder Warschau zerstört.

Eine Einführung in die Zeit gibt die begleitende multimediale Ausstellung. Yadegar Asisi zollt auch dem Wiederaufbau – unter Einbeziehung von Zeitzeugen – Respekt, stellt aber zugleich auch Fragen zur Panung der Stadt Dresden in den Nachkriegsjahren.

Eric Babak komponierte speziell für Dresden 1945 eine Begleitmusik. Dazu kommt noch eine ausgefeilte Geräuschkulisse, welche das Gesamterlebnis abrundet.

Statement Yadegar Asisi: „DRESDEN 1945 ist mein Beitrag, um über die Schöpferkraft und die Abgründe des Menschen, über die grausame Logik und den Wahnsinn des Krieges in der Welt nachzudenken. Dresden steht für die Tragik und die Hoffnung einer Stadt in Europa, die in nur wenigen Momenten ausgelöscht wurde. Ich hoffe, dass das Panorama ein Beitrag zur Erinnerungskultur in Dresden wird.“ „Ich hoffe, dass das Panorama dazu anregt, um über die Schöpferkraft und die Abgründe des Menschen, über die grausame Logik und den Wahnsinn des Krieges nachzudenken. Für mich steht Dresden für die Tragik und die Hoffnung einer Stadt in Europa. Wenige Momente genügen, um über Jahrhunderte gewachsene Strukturen zu Staub und Asche werden zu lassen.“

Bereits am 26.02.2015 hatte ich die Gelegenheit selbst im Panometer Dresden 1945 in Augenschein nehmen. Es ist echt beeindruckend. Die vermittelte Stimmung kann ich so gar nicht beschreiben Ein MUSS für alle Dresden Interessierten!

Marek Decker

Dresdner werden jünger

Liebe(r) Leser(in),

nach einer aktuellen Pressemitteilung der Stadt Dresden sind zum 31. Dezember 2014 in Dresden 541 304 Einwohner am Ort der Hauptwohnung registriert. Das sind 5494 Personen mehr als im Jahr zuvor. Damit hat sich der Anstieg erneut erhöht. Im Jahr 2013 waren es 5088 Personen mehr.

Der Zuwachs 2014 resultiert größtenteils, nämlich zu 77 Prozent, aus einem Wanderungsgewinn junger Leute. Sowohl die Zu- als auch die Fortzüge waren 2014 insgesamt höher als im Jahr davor. Aus rund 29 000 Zugezogenen und 24 770 Fortgezogenen ergibt sich ein Zuzugsüberschuss von 4230 Personen.

Der Ausländeranteil in Dresden wuchs von 4,7 Prozent 2013 auf 5,1 Prozent 2014. Zum 31. Dezember 2014 leben 27 796 Ausländer in Dresden. Mehr Zuzug wurde im vergangenen Jahr registriert aus den vorderasiatischen und einigen afrikanischen Ländern, so zum Beispiel aus Syrien (512 Personen), Eritrea (216), China (172), Indien (129), Tunesien (109) und Libyen (78).

In der Kommunalen Statistikstelle werden, anders als im Standesamt, die neugeborenen Kinder von Dresdner Müttern registriert. Die vorläufige Zahl der Geborenen stieg 2014 auf 6295 Mädchen und Jungen. Das entspricht rund 240 Neugeborenen mehr als 1989. Die höchste Geburtenzahl in Dresden nach 1945 wurde übrigens 1964 mit 7813 erreicht. Da die vorläufige Zahl der Gestorbenen 2014 um fast 300 zurückging, liegt der Geburtenüberschuss im vergangenen Jahr bei 1260 Personen und damit dem Höchstwert seit 1926.

 

Dann rechnen wir mal alles zusammen und kommen zu einem erstaunlichen Ergebnis. Der Dresdner wird statistisch betrachtet jünger!

Marek Decker

 

Neues auf der Elbe

Liebe(r) Leser(in),

die Reederei Croisi Europe plant ab Frühjahr 2016 etwas ganz besonderes.  Kreuzfahrer können die Elbe und Moldau auf besondere Art und Weise bereisen. CroisiEurope hat bei den renommierten Schiffswerften von Saint-Nazaire ein Schaufelrad-Kreuzfahrtschiff in Auftrag gegeben, das auf der Route von Berlin über Magdeburg, Wittenberg, Meissen und Dresden bis nach Prag unterwegs sein wird. Durch die besondere Technik des Schaufelradantriebes ist es möglich, die Elbe das ganze Jahr auch bei niedrigem Wasserstand zu befahren. Die Elbe Princesse wird das zweite Schiff der Flotte von CroisiEurope, das die alte Tradition der Schaufelräder wieder aufnimmt und nach modernstem Stand neu umsetzt. Bereits kurz vor Bauabschluss steht die Loire Princesse, die im April 2014 in Nantes getauft wird. Bei diesem Schiff befinden sich die Schaufelräder an den Seiten. Die Elbe Princesse dagegen wird von Heck-Schaufelrädern angetrieben, die auch die Durchfahrt besonders schmaler Schleusen gewährleisten.

Das neue Elbe-Schiff von CroisiEurope wird 95 Meter lang und 10,5 Meter breit sein. 80 Passagiere haben auf der Elbe Princesse Platz. Die 40 geräumigen Kabinen verfügen über Klimaanlagen, Heizung, einen Flatscreen, Radio, Safe und Minibar. Neben einem Restaurant befindet sich ein großzügiger Barbereich mit Tanzfläche an Bord. Das Panorama können die Gäste vom großen Sonnendeck aus genießen.

Dank ihrer überschaubaren Größe wird die Elbe Princesse direkt im Herzen der historischen Städte anlegen können. Die Lutherstadt Wittenberg liegt ebenso auf der Route wie das für sein Porzellan bekannte Meissen und das Elb-Florenz Dresden. Ausflüge führen nach Potsdam und in das Elbsandsteingebirge. Am Zusammenfluss von Elbe und Eger erhebt sich die tschechische Königsstadt Litorice mit ihren Renaissance- und Barockbauten. Ein Höhepunkt der Reise wartet zum Schluss: die Goldene Stadt Prag.

(Quelle Croisi Europe)

Neugierig geworden? Dann mal hier weiterlesen und schauen, denn so könnte das Schiff aussehen:

http://ferientipp.com/flusskreuzfahrt/die-ms-loire-princesse-mit-schaufelradantrieb.html#

Da bin ich mal gespannt!

Marek Decker

Kultur der Zukunft

07.01.2015

„Dresden – Kultur der Zukunft“

Auftakt zur Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt 2025

 

„Dresden hat schon heute den Ruf als national bedeutende Kulturmetropole und den Anspruch dies auch auf europäischer und internationaler Ebene zu werden“, sagt die Oberbürgermeisterin Helma Orosz heute, 7. Januar, bei der Auftaktpressekonferenz zur Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt 2025. „Mit ihrer kulturhistorischen Vergangenheit und ihrer nicht minder bedeutenden Entwicklung in der Gegenwart kann unsere Stadt ein würdiger Vertreter Deutschlands sein. Zwei Dinge sind aus meiner Sicht dafür zwingend erforderlich: die umfassende Zustimmung und Unterstützung der Dresdner Bürgerinnen und Bürger und ein überzeugendes Konzept, welches alle Facetten der Bürgergesellschaft Dresdens umfasst“, so die Oberbürgermeisterin weiter.

Im November 2014 hat der Dresdner Stadtrat die Oberbürgermeisterin einstimmig beauftragt, die Debatte um eine Bewerbung der Landeshauptstadt als Europäische Kulturhauptstadt 2025 aufzunehmen und zu prüfen. Daraufhin hat die Oberbürgermeisterin einen Initiativkreis aus Dresdner Kulturschaffenden und Wissenschaftlern ins Leben gerufen. Aufgabe des Initiativkreises soll es sein, eine breite Öffentlichkeit für das Thema zu schaffen und den Kulturbegriff für eine erfolgreiche Bewerbung weiter zu fassen, als er derzeit öffentlich wie politisch verwandt wird. Kultur umfasst in diesem Sinne die Geschichte der Stadt, die gesellschaftlichen und damit auch kulturellen Brüche und Veränderungen und vor allem natürlich die Fragestellungen einer künftigen Entwicklung einer europäischen Großstadt. Architektur und Stadtentwicklung sind somit genauso Teil der städtischen Kultur, wie gesellschaftliches Zusammenleben und deren Veränderungsprozesse. „Es gilt sowohl ein Alleinstellungsmerkmal als auch ein tragfähiges Konzept für die Landeshauptstadt zu entwickeln. Die Verbindung von Wissenschaft und Kultur soll eine der Grundlagen für eine mögliche Bewerbung werden“, so die Oberbürgermeisterin weiter. Wissenschaft steht für Innovation und Zukunft, die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung prägen unsere Kultur von Morgen.

Ein wesentlicher Eckpfeiler ist dabei der glückliche Umstand, dass die Technische Universität Dresden die einzige „Exzellenz-Universität“ Ostdeutschlands ist. Nirgends in Deutschland ballen sich so viele Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen auf so engem Raum: Dresden ist Deutschlands Stadt mit der größten Forschungsdichte. Universitäten und Forschungseinrichtungen prägen daher auch das städtische Leben entscheidend mit. Dies betrifft die wirtschaftliche Entwicklung, die demografische Entwicklung, die wachsende Internationalität und nicht zuletzt auch die kulturelle Vielfalt.

Semperoper und Staatskapelle, Musikfestspiele, Staatliche Kunstsammlungen und Kreuzchor sind bereits heute international bekannte „Kultur-Marken“ mit einem breiten Publikum. Die städtischen Kultureinrichtungen erhalten mit dem Kulturpalast und dem Kraftwerk Mitte gerade jetzt nicht nur neue Häuser, sondern gleichzeitig eine zukunftsweisende Perspektive neue Konzepte umzusetzen. Mit der Ostrale oder der Cynet-Art haben sich namenhafte Initiativen der modernen Kunst entwickelt. Dazu kommen fast unzählige weitere Institutionen, Vereine und Initiativen, deren Bedeutung von international bis lokal reicht. Alle gemeinsam spiegeln die breite kulturelle Basis der Stadt Dresden wieder.

 

Derzeit entsteht der Initiativkreis. Folgende Personen haben bereits zugesagt:

 

Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden

„Dresden ist eine Stadt, in der sich seit Jahrhunderten Kunst und Wissenschaft gegenseitig auf einzigartige Weise befruchten. Künstler und Wissenschaftler aus der ganzen Welt kommen hierher, um sich auszutauschen und sich von der Tradition und dem besonderen Klima der Elbmetropole inspirieren zu lassen. Ein derart reiches kulturelles Erbe findet man in nur ganz wenigen Städten weltweit. Dieses zu bewahren halte ich für eine Aufgabe von allerhöchstem Rang. Aus diesem Grunde unterstütze ich die Bewerbung der Landeshauptstadt Dresden um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2025″ von ganzem Herzen.“

 

Prof. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden

„Als Kulturhauptstadt Europas bietet sich Dresden wie kaum eine andere deutsche Stadt an. Die Vielfalt an hochkarätigen Kunst- und Wissenschaftseinrichtungen und ihre reichhaltigen Traditionen, aber auch das große Spektrum an kulturellen Angeboten sorgen nicht nur für eine hohe Lebensqualität, sondern auch für internationales Flair und ein öffentliches Klima der Zukunftszuversicht. Innovation hat hier Tradition. Dresden ist Deutschlands Stadt mit der größten Forschungsdichte – das Miteinander herausragender wissenschaftlicher Einrichtungen nahezu aller Wissensgebiete im Verbund DRESDEN-concept ist ein beredter Ausdruck dafür. Hier arbeiten Forscher aus aller Welt an der Lösung vieler grundlegender Menschheitsprobleme. All dies prägt die wirtschaftliche und demografische Entwicklung, die gewachsene Internationalität und die immer größere kulturelle Vielfalt. Das trifft selbstverständlich nicht nur auf die »kulturellen Leuchttürme«, sondern auch auf den Lebensalltag unserer Bürger und der Gäste der Stadt zu.“

 

Prof. Jason Beechey, Rektor der Palucca-Schule Dresden

„Tanz ist eine der ältesten Wurzeln der kulturellen Identität der Stadt. Im Tanz begründet liegt eine Tradition der Innovation: Ausgehend von den ersten Schritten in Hellerau über Mary Wigman und Palucca bis hin zu Forsythe heute, ist die Dresdner Tanzszene vermutlich einer der stärksten Gegensätze zu Dresdens oft konservativem Image. Als Rektor der einzigen deutschen Hochschule die sich ausschließlich dem Tanz widmet bin ich überzeugt davon, das aus dieser Tradition der Innovation die Kultur der Zukunft wird, das ein Netzwerk für den Tanz der Nährboden ist, auf dem innovative Ideen für die europäische Kulturhauptstadt wachsen.“

 

Prof. Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

„Die Bewerbung um die Kulturhauptstadt Europas gibt Dresden die Möglichkeit, Kultur und Wissenschaft als große sächsische Stärken national und international sichtbar zu machen, und als Mittel zu nutzen, seine eigene Zukunft als weltoffene, entwicklungsfreudige Region wahr werden zu lassen. Dresden bleibt Dresden, Dresden wird Dresden, indem es sich permanent verwandelt und die Herausforderungen des globalen Lebens gestaltet und meistert. Nur dann wird Dresden einen Beitrag zur Entwicklung eines menschenwürdigen Weltbürgertums leisten, und das ist zugleich das Beste, was es für seine Bürgerinnen und Bürger tun kann. Dresden gehört in die Welt.“

 

Außerdem unterstützen das Ansinnen zur Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt 2025

  • Prof. Gerhard Fettweis, Vodafone Stiftungslehrstuhl, Mobile Nachrichtensysteme am Institut für Nachrichtentechnik der Technischen Universität Dresden und
  • Prof. Peter Joehnk, Kaufmännischer Direktor des Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf.

Weitere Personen sind angefragt.

Pressemitteilung LH Dresden

Dresdner Christstollen

Liebe(r) Leser(in),

seit 2010 ist der Dresdner Christstollen, ebenso die Bezeichnung Dresdner Stollen und Dresdner Weihnachtsstollen auf Antrag Deutschlands als geschützte geographische Angabe nach europäischem Recht eingetragen. Also müssen Produkte mit dieser Bezeichnung im Großraum Dresden zwingend hergestellt sein. Dresdner Christstollen wird von rund 130 Bäckereien und Konditoreien in und um Dresden nach überlieferten Rezepturen handgefertigt. Nur Stollen, die den hohen Anforderungen der Satzung des Stollenschutzverbandes entsprechen, dürfen das Stollensiegel als Auszeichnung für höchste Qualität und Zeichen der Echtheit tragen.
Das goldene, ovale Siegel garantiert die geprüfte hohe Qualität eines jeden Dresdner Christstollens. Das Qualitätszertifikat gibt weiterhin Auskunft über über Herkunft und Güte des traditionsreichen Weihnachtsgebäcks. Mit der 6stelligen Siegelnummer kann der Verbraucher nach dem Kauf den Stollen-Bäcker oder –Konditor eines jeden einzelnen Dresdner Christstollens ausfindig machen. Diese Auskunft zur Herkunft ihres Stollens erteilt der Stollenschutzverband. Das Siegel garantiert zudem, dass der Stollen im Großraum Dresden in Handarbeit hergestellt worden ist.

Der Dresdner Christstollen ist natürlich sehr eng mit der Geschichte Dresdens verbunden. Könige, Fürsten und die Dresdner Bürger schätzten ihr Traditionsgebäck zu allen Zeiten sehr. Es wurde nicht nur zur regionalen Spezialität, sondern schrieb ebenso Kulturgeschichte.

Die nachweislich erste urkundliche Nennung des Dresdner Christstollens erfolgte 1474 auf einer Rechnung des christlichen Bartolomai-Hospitals. Das damalige mittelalterliche Fastengebäck bestand jedoch lediglich aus Mehl, Hefe und Wasser. Ganz im Sinne des Verzichts erlaubte die katholische Kirche weder Butter noch Milch.

So hätte der Dresdner Christstollen keine wirkliche Zukunft gehabt. Die Sachsen waren schon immer ein Volk von Erfindern und Genießern. Sie baten Kurfürst Ernst von Sachsen und sein Bruder Albrecht Papst Innozenz VIII das Butter Verbot aufzuheben. Der Heilige Vater gab diesem statt und sandte im Jahr 1491 den sogenannten Butterbrief. Nun durften die Stollenbäcker auch gehaltvolle Zutaten verwenden und der Dresdner Christstollen konnte seinen Siegeszug antreten.



Feinster Dresdner Christstollen

Na dann Guten Appetit!

Marek Decker

580.Dresdner Striezelmarkt

Liebe(r) Leser(in),

bald ist es wieder soweit, am 27.November 2014 wird mit der Eröffnung des 580. Dresdner Striezelmarktes in der Stadt die Weihnachtszeit eingeläutet. In den letzten Jahren gab es allerdings oft Diskussionen um die Qualität der aufgestellten Weihnachtsbäume. Die Stadt Dresden zeigte sich in dieser Beziehung jedoch als durchaus lernfähig. Über die zur Verfügung stehenden Bäume konnte nun auch jeder interessierte Bürger per Voting im Internet abstimmen. Super! In diesem Jahr wurde so eine stattliche Kammfichte aus Kreischa auf Platz 1 gewählt. Leider kam es beim Fällen des Baumes zum Eklat. Als die Fichte bereits am Transporthaken befestigt war brach der Stamm! Aus der Traum vom tollen Weihnachtsbaum auf dem Dresdner Striezelmarkt.

Das Dresdner Marktamt stellte kurzfristig den Plan B auf, denn der Baum mußte dringend noch am Wochenende auf dem Altmarkt in Dresden aufgestellt werden. Ein Baum aus Klipphausen, zumindest aus den Top 10 des Votings konnte kurzfristig gefällt, transportiert und aufgestellt werden. Sonntag am späten Nachmittag stand der Baum auf dem Dresdner Altmarkt als 580. Striezelmarktbaum!

Bereits am Montag wurde begonnen den Baum mit 2 900 Metern Lichterkette aus 16 200 LEDs bestehend zu schmücken. Ebenfalls im Aufbau befindet sich das Riesenrad, das Etagenkarussell sowie die weltweit größte erzgebirgische Stufenpyramide mit einer Höhe von 14,62 Metern und insgesamt 233 Hütten sowie die Weihnachtskrippe.

Wir können uns dann mal so ganz langsam auf Lichterglanz, Glühweinduft und Weihnachtsmusik ab dem 27. November freuen, denn dann wird es tatsächlich soweit sein: Zum 580. Mal öffnet der Dresdner Striezelmarkt, Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt, 2014 seine Pforten.

Auch in diesem Jahr werden Besucher aus Nah und Fern hier die Weihnachtszeit von ihrer schönsten Seite erleben. Genießen Sie entspannte Stunden mit ihrer Familie, Freunden und Bekannten. Erleben Sie Dresden als Deutschlands inoffizielle Weihnachtshauptstadt.

Viel Vergnügen!

Marek Decker

Noch ein Tipp: Original Dresdner Christstollen schmeckt auch schon vor Weihnachten und ist ein tolles Geschenk für Ihre Lieben oder Mitarbeiter/Geschäftspartner und als Werbegeschenk etwas Besonderes!



Feinster Dresdner Christstollen